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Der Orang-Iltang.
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Unterdeſſen bewahrte das junge Mädchen dieſelbe Unterwürfigkeit und Schweigſamkeit, die ſie bisher gezeigt. Sie blieb ſtets in der Nähe George's und ich bemerkte, daß Lucky ſeinen Herrn und das Mädchen zuweilen mit ſeinem gewöhnlichen ſcharfen und durchdringenden Blick beobachtete. George war etwas nachdenklich und träumeriſch geworden. Er hatte ſich auf die Fel⸗ ſen geſetzt und den Kopf in die Hand geſtützt. Mir fiel das nicht auf. Ich wußte, daß dieſe Abſpannung gewöhnlich ſeinen erregten Stim⸗ mungen folgte.
— Nun, Mr. Lacadie, fragte Sir Arthur lachend, was wollen Sie denn eigentlich mit ihrem ſchönen Schützlinge anfangen?
— Das weiß ich wirklich ſelbſt noch nicht! antwortete George, aus ſeinen Träumen auf⸗ fahrend, mit einem melancholiſchen Lächeln. Was ſoll ich thun?
— Dam! das kann ich Ihnen nicht ſagen! rief Sir Arthur ſcherzend. Sie gehört Ihnen, denn Sie haben ſie dem Tode entzogen; ſie iſt Ihre Sklavin.
— Sklavin! Ich mag nichts von Sklaven wiſſen! antwortete George faſt heftig und zuckte zuſammen, als habe ihn eine Schlange geſtochen. Wir wollen ſie ſelbſt fragen, was ſie will. Will ſie uns begleiten, ſo kann ſie einen von unſeren Matroſen heirathen; ich werde ihr eine Ausſtat⸗ tung geben.
— Pfui, wie proſaiſch! Das iſt doch nicht Ihr Ernſt! rief Sir Arthur. Ich hatte ſchon
geträumt von— nun, wie ſoll ich ſagen? Sie
kennen doch Byrons„Inſel“? Ich dachte an Torquill und Neuha!
— Sie ſcherzen! antwortete George träu⸗ meriſch und langſam. Zu einer ſolchen Liebes⸗ Idylle gehört eine einſame Inſel, nicht das Ge⸗ räuſch der Welt.
— Es iſt ein ſchönes Mädchen! Auf Cey⸗ lan habe ich noch kein ſchöneres geſehen! ſagte Sir Arthur, deſſen Blicke zuweilen ſcharf mu⸗ ſternd auf dem jungen Mädchen ruhten. Soll ich Sie der Sorge für das Mädchen überheben, Mr. Lacadie?
— Zu viel Güte, Sir Arthur! antwortete
George mit einem feinen Lächeln. Sie hat ſich unter meinen Schutz geſtellt; ich muß alſo wohl ihr Retter ſein.
— Seltſam bleibt es immer, daß ſie ſich ſelbſt verbrennen wollte, ſagte jetzt einer von den Offizieren. Es iſt ganz gegen die Landesſitte.
— So wollen wir ſie über ihr Schickſal fragen! ſagte George und wandte ſich dann an den Cingaleſen. Dieſer ſprach nun lange Zeit mit dem jungen Mädchen.
— Wie heißt ſie? unterbrach George die Beiden.
— Lorana, antwortete der Cingaleſe und fuhr dann fort, mit dem Mädchen zu ſprechen. Lorana erzählte lange in ihrer klagenden, voll⸗ tönenden Sprache. Ihre Augen füllten⸗ ſich dabei mit Thränen.
Der Cingaleſe berichtete uns nun die Ge⸗
ſchichte des jungen Mädchen, die ich kurz zu⸗
ſammenfaſſen will.
Vor längerer Zeit war Lorana mit ihrem Vater nach Ceylan gekommen, aus einem ſchö⸗ nen, waſſerreichen Lande im Norden, alſo wahr⸗ ſcheinlich aus Bengalen, von den Ufern des Ganges. Sie wußte nicht, ob es wirklich ihr Vater ſei. Er hatte ihr zuweilen geſagt, ſie ſei nicht ſein Kind, er habe ſie nur angenommen. Aber ſie hatte es nicht glauben wollen, und ſie liebte und verehrte ihn als ihren Vater. Weshalb er ſeine Heimath verlaſſen, konnte ſie nicht ſagen. Sie hatte ihn nie danach gefragt. Die Weddahs hatten ihn zuerſt mißtrauiſch aufgenommen und ſich von ihm zurückgezogen. Erſt allmählich, nach⸗ dem ſie eingeſehen, daß er ſtill und einfach lebe, Niemandem Schaden zufügte und Manchem Gu⸗ tes that, hatten ſie ihn ohne weitere Beläſtigung geduldet. Doch war es ihm nie ganz gelungen, ihr Mißtrauen zu überwinden und er war ſtets ein Fremdling unter dem wilden Volke geblie⸗ ben. Lorana hatte ruhig an ſeiner Seite, in ſeiner ärmlichen Hütte gewohnt, nur damit be⸗ ſchäftigt, für ihn zu ſorgen. Niemand hatte ſich um ſie gekümmert. Erſt vor kurzer Zeit war der junge Weddah häufig in der Nähe der Hütte erſchienen und hatte Lorana zu verſtehen gegeben, daß er ſie liebe. Lorana war darüber
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