1468 — frika oder miſe doſſ ahre Me arleſungen tordiplom ſt für ihr enommen. teß er im al einzu⸗ einem der nde, wit den Reiſen hhen Tode, welche alle m theilte. Rückkehr ir beharr⸗ ellſchaft in ſüdlichen Expedilio⸗ den Ge⸗ Stämme hvon dem Continent n die des Königlichen drch Siüd⸗ den See Viſ im 8 zaldene r. Living⸗ nach Lin⸗ eine Mün⸗ Reiſe über ggſtonenach Afrika zu⸗ szudehnen, r, die ihn zeiſe kehrte ſelben das ee am 27. ard, Kaum aungen zu nene Relſe ere Afrilas von dem⸗ ar volllom⸗ diſer Reiſe chrecken di nem wilden äfident der F. Mu Nurchi⸗ d ſie könne
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1469
Kleines Roman⸗Magazin.
1470
Name wird unter den kühnen Reiſenden, deren Namen uns die Ge⸗ ſchichte aufbewahrt hat, ſtets eine hervorragende Stelle einnehmen und für immer in Ehren gehalten werden.
Der Maler Clarkſon Stanfield. †
Der Geburtsort von Clarkſon Stanfield war Sunderland. In früher Jugend ging er zur See und machte manche lange Reiſen, namentlich in den chineſiſchen Gewäſſern, in denen er mehrere Jahre verlebte. Schon damals mit Zeichnen und Malen lebhaft beſchäftigt, befand er ſich mit Douglas Jerrold auf demſelben Schiffe. Auf dem Schiff wurde Komödie geſpielt; Jerrold war der Theaterdirector, Stanfield der Decorationsmaler. Es iſt ein ſonderbares Ding, daß die beiden Matroſen durch die Bühne, der ſie ſich anfänglich zum Zeitvertreib widmeten, berühmt werden ſollten. Noch ſonderbarer iſt, daß beide nach dem Verlauf vieler Jahre wieder auf einer Bühne, der von Drury Lane, zuſammentrafen, und zwar als zu⸗ nächſt bei einem Stück Betheiligte, Jerrold als der Dichter und Stanfield als Decorationsmaler der ſchwärzäugigen Snſanne. Beide wurden einander Lorgeſtellt und erſt im Geſpräch erfuhren ſie, daß ſie einſt in den chineſiſchen Gewäſſern gemeinſchaftlich gearbeitet hatten.— Capitän Marryas wurde zuerſt auf das große Talent des Malers aufmerkſam. Er trafeihn im Mittelmeer auf einem Kriegs⸗ ſchiffe als Schreiber des Capitäns und ſtaunte über die ungemeine Leichtigkeit, mit der der junge Mann zeichnete und malte. Die un⸗ mittelbare Wrſache, weshalb Stanfield die Marine verließ, war eine ſchwere Verletzung des Fußes, die er ſich Ftzog, als er vom Vor⸗ dermaſt auf einen Anker fiel. Die Folgen hat er ſein debel lang nie völlig verwunden, Recht geben, die, als der Künſtler ihr einmal ſeinen Unfall erzählte, ausrief:„Welch' ein glücklicher Sturz!“— Die Bühne war das erſte Feld, dem Stanfield ſich widmete, nachdem er die Flotte ver⸗ laſſen hatte. Viele ſeiner Gemälde verrathen veinen Geiſt und ein Auge, die lange mit Decorationsmalerei beſchäftigt geweſen ſind. Seine verhältnißmäßig trockene Art der Farbengebung, ſeine außer⸗
äaber maſk muß doch der Königin Victoria⸗
ordentlichen Leiſtungen in breiten Lufteffekten und das häufige Vor⸗ kommen von Einzelheiten, die das Auge zu feſſeln beſtimmt ſind,— Alles weiſt auf den Kunſtzweig hin, der ihn zuerſt zur Eutfaltung ſeiner vollen Kraft geführt hat. Er malte zunächſt in dem Rvyalty Theatre. Von dieſem ging er zum Coburg⸗Theater, dem jetzigen Victoria⸗Theater, über. Der Bühne von Drury Lane hat er am längſten angehört, auch Herr Majeſty's Theater beſitzt noch Decora⸗ tionen von ihm, namentlich eine prachtvolle Anſicht der Londoner Brücke. In dem Diorama der Nadeln übertraf er Loutherbourg, der die neue Manier in England populär gemacht hatte. Man ſieht die Nadeln mit Portsmonth und Spithead zuerſt bei ſchönem Wet⸗ ter und ruhigem Meer. Die Luft verdunkelt ſich, die See beginnt zu wogen, ein Sturm zieht herauf und zuletzt ſcheitert ein Schiff. — Um das Jahr 1827 verließ Stanfield die Decorationsmalerei. Gelegentlich übte er ſie noch aus, wenn er ſich gefällig zeigen konnte, und malte z. B. bei den Vorſtellungen, die der Unterſtützungsverein für Schriftſteller veranſtaltete, die Decorationen zu den Dickens'ſchen Stücken. Das erſte Staffeleibild, das er zur Ausſtellung ſchickte, ſtellte die Weiße Mühle an der Themſe, Batterſea gegenüber, vor. Sie exiſtirt nicht mehr, aber Bilder von ihr ſind viele erhalten, da ſie ein bevorzugter Vorwurf der damaligen Maler war. Sein zwei⸗ tes Bild war der St. Bernhards⸗Brunnen bei Edinburg. Er malte in ſeiner erſten Zeit engliſche Landſchaften und beſonders Seeſtücke, aber von 1830 begann er zu reiſen und gab nun vielfach Darſtel⸗ lungen vom Continente. Am meiſten wurde wohl ſein Mont St. Michel bewundert. Venedig, der Rhein, die franzöſiſchen und hol⸗ ländiſchen Küſten übten auf ihn eine große Anziehungskraft. Der Schlacht von Trafalgar folgten in den vierziger Jahren Darſtellun⸗ gen von Kriegsſgenen auf dem Lande, die Belagerung von St. Se⸗ baſtian, die Schlacht von Roverodo u. a. m. Für das Sommer⸗ haus in den Gärten des Buchmigham⸗Palaſtes malte er Fresken, für den Steindruck zeichkkete er dreißig Bilder: Moſel, Rhein nnd Maas. Geld und Ehren erntete er reichlich, ſeine geſellſchaftlichen Genüſſe fand er in einem Künſtler⸗Club, der ſich in einem Wirthshaus mit dem alten und ſonderbaren Namen: Das goldene Wappen verſam⸗ melt. Er ſtarb am 18. Mai dieſes Jahres.
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Mittheilungen über Tagesbegebenheiten, Gutur„i9 Seratur Kunſt, —Auſik und Theater.
Frankreich.
Das geſchäftliche Ceben in Paris. Um mit etwas ganz Subſtantiellem zu beginnen, ſo werden in der Hauptſtadt an der Seine im Jahre durchſchnittlich für 153 Millionen Fr.(1 Fr. = 8 Sgr.) Rind und Lammfleiſch und für 95,249,870 Francs Brot verzehrt. Der Wein Conſum iſt, wie man ſich denken kann, bedeu⸗ tend; von 9750 Weinhändlern wird alljährlich im Durchſchnitt für 192,473,776 Francs Weingausgeſchenkt. Auſß den Gerſtenſaft trifft man jetzt allüberall, und 10 Millionen Francs kommen ſchon da⸗ durch in Fluß. Ein mehr dem Frauengaumen zuſagendes Getränk, die Chocolade, wird auch in immer bedentenderem Maße goutirt, und der Werth der davon im Jahre fabricirten Quanten beläuft ſich auf 15,874,940 Fr. Der Verkauf von Wurſt und Schweine⸗ fleiſch liefert eine Geſchäftsſumme von 29 Millionen. Paris zählt 3370 Specereiwaarenhändler und die Durchſchnitts⸗Brutto⸗Einnahme derſelben beſteht in zwölf Monaten in einer Summe von 139,175,615 Francs. Die Einnahme der ſogenannten Winkel⸗Café's(crémeries) belaufen ſich auf 35,463,129 Francs. Für den Paſtetenbedarf der Pariſer wird von 622 Patiſſiers geſorgt, deren Verkauf 21,275,266 Francs ergiebt. Das Heer der großen und kleinen Speiſewirthe beläuft ſich auf 3332 Mann, dle zuſammen für eine Jahreseinnahme von 104,765,216 Frs. einſtehen. Die Conditoren, dieſe Süßigkeits⸗ apoſtel, bringen es zu einem Durchſchnitts⸗Capital von 11 Millionen,
ungeachtet der von außen! her dräuenden Concurrenz. Für mehr als 100 Millionen Geſchäfte machen die Jünger und Apoſtel der Mode, die Herren Schneider. Die Schnürbruſt, die obligate Zwangsjacke der Wespentaillen, koſtet der eleganten Welt ein Jahres⸗Sümmchen von 8,567,443 Fr. Mit 15 Millionen Franes figurirt auf der Liſte rein anderer wichtiger Modeartikel, der Handſchuh. Hüte und Kopf⸗ putze verſchlingen ein Capital von 20,439,370 Fr. Für 15 Millionen Hemden werden in Paris fabricirt. Die Kleider⸗Trödlerinnen (marchandes à la toilette) ſtehen ſich zuſammen auf 5 Millionen Francs im Jahre. Die Reibzündhölzchen(allumettes chemiques) geben Anlaß zu einem Umſatz von anderthalb Millionen. Für 2,318,000 Fr. Schuhwichſe und Schuhlack wird verwichſt und für 18 Millionen falſches Geſchmeide in den Handel gebracht. Ein Poſten von 2,607,700 Francs hat gelieferte Grabmäler zum Gegen⸗ ſtande. 1,677,950 Fr. werden auf künſtliche Zähne und Gebiſſe verwendet, und 84,230 Fr. für gläſerne Augen. Ueberdies werden in Paris fabricirt: für 1,839,000 Fr. Spielkarten; für 2,291,000 Francs Billards; für 10,000,000 Fr. Mützen; und für 30,000,000 Francs Hüte; für 87,000,000 Fr. Schuhwerk; für 731,000 Fr. Masken⸗Anzüge; für 4,221,000 Fr. Hieb⸗ und Schußwaffen. Die Poſten für Toiletten⸗Beſtandtheile, Toiletten⸗Zubehör ſind enorm. Die Parfümerie geht bis zu 22 Millionen. Es werden für nahezu 5 Millionen Franes Fächer verkauft, für 28 Millionen Franes künſt⸗ liche Blumen, für 5 Millionen Franes Kämme, für ſechſtehalb


