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ten und um Hildesheim außerordent erhielt ſich
eine Zeitlang vertreten wurde, die betreffenden Gegenſtände ſehr hoch, „Am 25. October kam der Pro⸗ feſſor Friedrich Wieſeler von Göt⸗ tingen nach Hildesheim, um den Fund in Augenſchein zu nehmen und wo möglich endgültig über die inzwiſchen aufgetauchte Frage zu entſcheiden, ob nicht wenigſtens ein⸗ zelne Stücke deſſelben dem elaſſiſchen Alterthum, der Griechen⸗ und Rö⸗ merzeit ihre Entſtehung verdankten. Der Profeſſor erſchien ohne vorge⸗ faßte Meinung und mit dem Ent⸗ ſchluß, jedem Zweifel an der Her⸗ kunft der Gefäße aus altrömiſchen Werkſtätten Gehör zu geben und jeder Spur einer Entſtehung der⸗ ſelben in der Zeit der Renaiſſance ſorgfältig nachzuforſchen. Hatte ſich doch bisher Niemand, auch nur im
V Traum, beikommen laſſen, daß ſo
hoch oben im Norden ein Schatz wirklich antiker Gefäße und Geräthe von ſolcher Menge und ſolcher Schönheit vorhanden ſein könne. Allerdings ſind im Bereiche der Landſtriche, die früher das König⸗ reich Hannover bildeten, römiſche Münzen, vorzüglich ſilberne, bei einander gefunden worden. von Edelmetall hat man hier nur
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Bruchſtücken ausgegraben, und der Fundort derſelben liegt weit bei Lengerich im Osnabrück ſchen.
entfernt von Hildesheim,
Ja noch mehr, nicht nur Hannover,
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bisweilen in ziemlich großer Anzahl Aber aus dem Gebiete der Gefäße
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— ⸗ 797—
lich verdienten Senator Römer nicht lange. Sie ſtellte
aber bald hieß es: höher hinauf!
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Altrömiſcher Becher aus dem Hildesheimer
keine kleine ſilberne Schale in
Altrömiſche
nicht nur Deutſchland,
als er ſich nach Kunſtwerthes deſſelben ſtark der
mindeſtens in einigen ſeiner Theile
ſondern ganz⸗Europa hat altelaſſiſcher Kunſtwerke ſehen, der dem Hildesheimſch
Silberfund.
Nach alledem war große boten, und dieſe Vorſicht hielt lehrten auch dann noch von
Schale aus dem Hildesheimer Silberfund.
kurzer Beſichtigung
in neuerer Zeit noch nie einen Schatz von edlem Metall der Erde entſteigen
en gleich zu ſtellen wäre. Der im Jahre 1830 bei Bernay in der Normandie gemachte Fund dieſer Art übertrifft den unſern nur nach der Zahl der Stücke(es waren 69) um etwas, ſteht ihm aber ſonſt in allen Beziehungen nach. In Pom— peji ferner wurden 1835 Silber⸗ gefäße ausgegraben, aber es waren nur funfzehn, und keines derſelben war von höherem Werth als eins der am Hildesheimer Galgenberge zu Tage geförderten. Dort bei Beruay ſodann war man auf dem Boden eines früher völlig roma— niſirten Landes, und hier in Pompeji hatte man eine in ihrer vollen Blüthe unvermuthet verſchüttete Stadt Mit⸗ telitaliens vor ſich, während in die Gegend Hildesheim's Römer nur ſelten und nur vorübergehend ge⸗ kommen ſein konnten. Endlich ſind auch die glänzenden Funde von ähnlichen Gegenſtänden, die in Süd⸗ rußland vorkamen, dem Hildes⸗ heimer nicht überzuordnen; denn ſie haben niemals ſoviel Silber auf einmal geliefert.
Vorſicht in der Beurtheilung ge⸗ den unterſuchenden Göttinger Ge⸗
einem endgültigen Beſcheid zurück,
Anſicht zuneigte,
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des Fundes auf Grund des daß derſelbe in der That aus dem claſſi⸗


