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das ſie di Spur der üppig ören, der befriedigt allgemei⸗ der Cle⸗ Ahnung
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chahmlich ittels des Nein, in d gehüllt in den den Ne⸗ Negen⸗ in den eeſturm, lag der en, der ſſicht zu mer näch⸗ ühlte mir en, als n Krank⸗ och müh⸗ , als er in beſaß auf dem s ſtand, zen Tag nackten erzehreu⸗ Anguſt⸗ n Ba
um die un Son⸗ ren. Wie ſo war und ſeine in der atte für sſtellung Sturm diginal ſtädti⸗ Leipzig. eſuchten as voll⸗ undern. Freund fregung. i hatte ſchloſſeſt aul dem er nicht get mir Calame hülern. Undern, n liegt,
Was 1
te Ver⸗ t hatte
Radir⸗ aternt. er Ein⸗ liatu
hnan le,
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4 —
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führen.
ſeine Mittheilung auf ihn gemacht habe.
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lobt oder gar tadelt, zeichnet ſämmtliche Werke des Meiſters aus. Der Maler blieb indeß nicht in der mittleren Bergzone ſtehen, er eroberte der Kunſt die dritte und höchſte Zone der Alpenwelt, und hier feierte der Genius Calame's ſeine höchſten Triumphe. Das Chaos der nackten Gipfel, der felſigen Einöoen, der ſchauer⸗ lichen Abgründe, der Eisklüfte dieſer Zone, die da aufhört, wo der Himmel beginnt, dieſe übermenſchliche Natur hat Calame menſchlich erfaßt und künſtleriſch verklärt.
Das erſte Meiſterwerk, das dieſen Charakter trägt, Monte⸗Roſa. Das Original befindet ſſch im Beſitze des Profeſſors de la Rive in Genf, in größerem Maßſtabe dusgeführt in den Muſerm von Neuenburg und von Leipzig, und viele der Leſer wer⸗ den es am letztern Orte zu bewundern Gelegenheit gehabt haben. Es iſt aufgenommen in der Nähe des Randahgletſchers über dem Sanct Niclasthal. Im Vordergrunde eine düſtere Waſſerfläche— eine verlorene Weide, öde Hügel, tiefmelancholiſche Einſamkeit— hinten die Monte⸗Roſakette im herrlichſten Morzenalpenglühen. Wir ſtehen in ehrfurchtsvollem Bangen vor der höch chſten Majeſtät der Alpenwelt. Dieſer wunderbare Glanz der Elnergipfel⸗ zum Theil von roſigem Lichte übergoſſen und darüber der tief⸗, faſt ſchwarzblaue Himmel; der träumeriſche Duft, der über dem Ab⸗ grund ſchwebt und die weite Ferne des Hintergrunds ſo unnach⸗ ahmlich zeigt; die ſüile Luft; das Schweigen der Einſamkeit; die göttliche Ruhe laſſen die Seele ahnen, daß über dieſer Schöpfung der Odem des Geiſtes weht, der einſt über den Waſſern ſchwebte.
Wahrlich, wer ſo malte, der muß ein einfaches, kindliches, from- mes Gemüth gehabt haben! Mit kindlicher Liebe an ſeiner Mutter hängend, bald und glücklich verheirathet, frühe kränkelnd, von Natur ernſt geſtimmt, liebte Calame die Kunſt und die Künſtl er, aber nicht das gewöhnliche bunte, laute Künſtlertreiben, und das wurde ihm vielfach verargt. Wie er ſeine eigene Mutter geliebt, ſo legte er ſeinen beiden Kindern die Mutter an's Herz faſt ſelbſt mit kindlichem Flehen.
iſt der
Man hat Calame oft der Habſucht, des Geizes und geziehen. Er hinterläßt allerdings mehr als eine ies genügt Manchen, um den Stein auf ihn zu
werfen. Allein nicht Calame machte, ſondern die Käufer boten die Preiſe.„Gut,“ ſagen die Beſchränklen ſeiner Feinde,„aber warum malte er fort, als er ruhen und Andern den Verdienſt laſſen ſollte?“ Die einfache Antwort iſt: Calame mußte malen; das
künſtleriſche Schaffen war ſeine Lebensbedingung. Er wurde von einem unſtillbaren Arbeitsfieber verzehrt. Als er einſt mit einem Freunde reiſte, wollte ihn dieſer zu ſeiner Erholung nach München Allein der Künſtler kehrte unterwegs wieder um.„Gieb mir meinen Pinſel wieder,“ ruft er ſchmerzlich aus und opfert die Kunſtſchätze an der Jſar⸗ um einen verborgenen Winkel in Grau⸗ bündten aufzuſuchen, den einzigen Ort, wo er eine gewiſſe Studie machen zu können hoffte. Oft, wenn ihn ſeine Freunde zur Ruhe zwangen, bat er ſie flehentlich, ihn arbeiten zu laſſen;„die inner⸗ liche Unruhe bringt mich um; die Arbeit allein verſchafft mir Ruhe und Frieden.“ Wenn er den Pinſel weglegte, griff er zum Buche. Seine Briefe und Aufſätze bekunden ſeine wiſſenſchaftliche Bildung und ſeine tiefe Kenntniß der Kunſt und Kunſtgeſchichte. Um ſich dann und wann einmal auszuſpannen, zeichnete er Hunderte von Heften für ſeine Schüler, Studien und Vorlagen vom einfachen Strich bis zum feinſten Baumſchlag, die durch die ganze Welt als Hauptbildungsmittel⸗für den anachenden Landſch after verbreitet ſind und von denen jedes einzelne Blatt ein kleines Cabinetsſtück iſt.
Auch ſonſt ſorgte er väterlich für ſeine Schüler. Sehr vielen
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idealer,
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derſelben erließ er nicht nur das Wohnung und Koſt für ſie.
Wie
Lehrgeld, Viele haben
ſondern bezahlte noch
ihm wohl dafür
gedankt? Wie Viele mögen eingeſtimmt haben in die Vorwürfe
neidiſcher Kunſtgenoſſen!
meiſt unbekannt. Brüſſel war, Kunſthändler,
ſo hätte er im Hauſe hatte.
Schuld und zweitauſend fünfhund ert Francs baar dazu. wie man behaupten wollte, Die Anzahl ſeiner Werke
aus Geiz, aus
Calame ſo raſtlos, ſondern weil er mußte.
Die Die
ſtillen Wohlthaten Calame's ſind Nur einen Zug will ich erzählen. erfuhr er, daß einer ſeiner Geſchäftsfreunde, in dieſer Stadt geſtorben ſei und Frau und Kinder hinterlaſſe. Der Verſtorbene ſchuldete ihm ein paar Wäre Calame der Geizhals geweſen, die Bilder verkaufen laſſen,
Als er in ein
Tauſend Franken. für den man ihn ausgiebt, welche der Kunſthändler
Statt deſſen ſchenkte er den Hinterlaſſenen die
Habſucht,
Nein, nicht arbeitete
— Oelgemälde, Lithographieen, radirte Kupferſtiche— iſt ungeheuer. 8 7 7 8 7/ g
Man glaubt kaum, ſolches Rieſenpenſum zu vollenden,
daß ein einziger Menſch )
den Stempel der Vollendung trägt.
Außer den Sturm auf der
ſchon Handeck“,
genannten „der
Hauptwerken Monte⸗Roſa“,
Sturm“, nenne ich noch den„Vierwaldſtätterſee“
Baſel und im Beſitz
reszeiten“
b. vermochte, ein von dem jedes einzelne Stück
Calame's,„der „die Eichen im (im Muſeum zu
des Kaiſers der Franzoſen) und„die vier Jah⸗ (in der Galerie des Kaiſers von Rußland).
Schon früher war Calame in Italien geweſen, der Aufenthalt
im Lande der
Hauptbild begeiſtert, Muſeum zu Leipzig. nach Italien zurück,
„die
Ruinen Im letzten Herbſte nicht um nach neuen Motiven aus der ſüd⸗
von kehrte
Schönheit und Poeſie hat ihn aber nur zu einem Päſtum“
im ſtädtiſchen er noch einmal
lichen Landſchaft zu ſuchen, ſondern um die weichere Luft des Mittags
einzuathmen, die
Arbeit,
ſeiner müden,
in dem reizend gelegenen Curorte d am 17. März des vorigen Jahres, der Künſtler die müden Augen—
oder vielmehr
Auge dem
teſten Liiina⸗ ſpiele und erb
das müde Auge, und Vollkommenheit ſeiner Werke bewundert, das Wunderbarſte— Calame hatte Lichte Höhen und Tiefen,
erſchloſſen,
doch nicht,
kranken die mit den Studien verbundenen Strapazen hatten ſeinen zarten Organismus frühzeitig andegriffen,
denn jetzt,
und
Bruſt ſo
In M es Fürſtenthums
nachde
obgleich ihm de
noth that. Die
entone bei Nizza, Monaco, ſchloß,
m wir die Fülle
erwähnen wir noch von der Geburt an nur dieſes eine Auge drang in alle erfaßte die gewaltigſten Maſſen und die das blendendſte2 lindete
ein
zar⸗
Weiß und die lleblichſten Farben⸗
der Künſtler mehr
zumuthete, als mancher ſtrebſame Meiſter ſeinen beiden Augen zu⸗
mal.— eigenthümlich
vorſtehende Bild
des Künſtlers als das ähn lichſte Die in ſcheint den Genfern ziemlich fremd,
rühmt wird.
Süden, um den Das Portrait, we
nach welcher gezeichnet, von Mentone
Hals lches
der Zeichner
Wir erwähnen
Das giebt auch dem Ausdrucke auf unſerem Bilde das Starre des Blicks. die Photographie,
hier noch, daß
der Gartenlaube das
—.7.„ der Familie und den Freunden
aufgenommene da ſich der
e ſteht ht.
Portrait Calame’s ge⸗ Photographie er⸗
Leidende erſt im
zu ſchützen, den vollen Bart wachſen ließ. die Illuſtrirte Zeitung enthielt, iſt allerdings hat aber faſt mehr Aehnlichkeit nnit Mazzini, alam, ſo wie er uns noch vor der Seel
als mit
Calame wollte in der Heimath hegralh n ſein, die er, obſchon
ſie ihm nicht einmal das Ehrenbürgerrecht ſchenkte, ſeine Bruſt mit den Medaillen und können, wurde
ſchmücken Seine Leiche
Orden vieler
ſo heiß gelieht und ſo viel verherrlicht nach Genf gebracht und hier,
merkt, von einem kleinen Häuflein beſtattet.
Der
Nach brieflichen Mittheilungen. (Schluß.)
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Der Juſtizamtmann machte eine Pauſe, während welcher er den jungen Edelmann beobachtete, um zu ſehen, welche Wirkung Auch der alte Freiherr richtete wieder den ſcharfen Blick auf ſeinen Sohn, indem er die Hand von ſeinem Geſicht entfernte, das entſetzlich anzuſehen war.
herrn. aber war unbeweglich geblieben wie vorher. „Habe ich hierher kommen müſſen,“ fragte Veu n Erimi⸗ hüen von Ihnen zu hören? 2* Keuer A
Der Greis bebte wie in Todesangſt, das Geſicht des jungen Frei⸗,
verloren; 1
Richter.
H. Temme.
Von J. D.
Der alte Freiherr bedeckte ſein Geſicht wieder, und der
amtmann fuhr fort: „Von dem Vorfalle, von dem plötzlichen, u
fallenden,
mit Strychnin war euilahen
gemacht und
wähfrend er Staaten hätte hatte. wie ſchon be⸗
Juſtiz⸗
uter jenen⸗
erdehtigen Umſtänden ſtattgehabten Tode d Dame wurd de dem Gerichte Anzeige eine Unterſn hung eingeleitet. 19 und der Mörder war entflohen.
wiederholte er,„elängere Zeit n dewefund en.“
in
Die Dame war vergis uun 3 97 Oſtindien,
1 Neuchatel n deen en. Wele
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