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0 47 0 ſpritzen; in der Mitte aber wird die ganze Schlammflüſſigkeit durch he.
den Dampf, welcher ſich einen Ausgang ſucht, oft bis zu fünfzehn Schauſpiels zu ſchildern. Fuß Höhe gehoben und wie ein Springbrunnen ſteigt unter donner⸗ dig, ſo großartig und artigem Getöſe eine ganze Garbe davon in die Luft, um in lan—
gen Strahlen und fauſtdicken Tropfen wieder in zufallen und, wie in der heftigſten Brandung ſt
Bemühen würde es ſein, den Eindruck dieſes feierlich ergreifenden Die ganze Erſcheinung iſt ſo merkwür⸗ eigenthümlich, daß wir ſtaunend eine Zeit lang ſtumm daſtanden vor dieſem coloſſalen Naturſpiel, das Tag das Becken zurück⸗ und Nacht ununterbrochen fortdauert.“ arke Wellen ſchla⸗ Wer, wie meine Reiſegefährten von Berna's gend, an den Wänden des Keſſels emporzuziſchen. Nach jeder ſol⸗ ich ſelbſt, Anfang September erſt in chen Schlammexploſion, welche in Zeiträumen von drei bis vier nicht wagen, zum Mückenſee aufzubrechen.
Secunden einander folgen, während an den Rändern des Keſſels Winter würde ihm wahrſcheinlich abgeſchnitten. Gönnte mir aber die Maſſe in fortwährendem Brodeln begriffen iſt, wird eine große das Glück, ein zweites Mal das ferne Thule beſuchen zu können, Menge Dampf ausgehaucht; die einzelnen Ausbrüche haben nicht ſo würde gewiß Reykjahlid am Mückenſee mein erſtes Ziel ſein, gleiche Stärke, bald bleiben ſie niedriger, bald brechen ſie mit ver⸗ wenn auch der für habſüchtig verſchrieene Beſitzer des Gehöftes doppelter Wuth und lauterem Gebrüll hervor.... Vergebliches ſeine Preiſe noch erhöhen ſollte.
Nordfahrt und Island landet, darf es Die Rückkehr vor dem
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Bätter und Blüthen. Die deutſche Schillerſtiftung in Weimar. ſtiftung hat vor kurzer Zeit in Weimar ihre Genera und dort nicht allein gerade in den Hauptparagraphen ihre Satzungen oder V Statuten vollſtändig geändert, ſondern das Geänderte auch gleich zum Be ſchluß erhoben. Es ſind darüber in der Preſſe die verſchiedenſten Stimmen laut geworden. Die in der Majorität gebliebenen Mitglieder jener General⸗ verſammlung, die meiſtens über eigene Organe verfügten, haben die bis⸗ herige Verwaltung aaußerordentlich gelobt und die gefaßten Beſchlüſſe als ſegensreich für die Stiftung hingeſtellt— von Anderen iſt dagegen das Ge⸗ ſchehene auf das Bitterſte angegriffen worden. Geſtatten Sie einem Manne, der kein Mitglied der Zweigvereine iſt, aber den wärmſten Antheil an der Sache ſelber nimmt, die Verhältniſſe auch ziemlich genau kennt, ein Wort darüber, das ohne Gehäſſigkeit den gegenwärtigen, ſehr zu beklagenden Stand dieſer ſchönen Stiftung beſprechen ſoll. 2 Es iſt eine bekannte Thatſache, daß die erſte ſtiftung von Dresden kam und daß die Stiftung hülfsbedürftige, verdienſtvolle Schriftſteller oder Fond zu bilden. An vielen Orte ſteller—
Die deutſche Schiller⸗ Herr Advocat Iudeich in Dresden hat in Folge (verſammlung gehalten literariſchen Vereine auf das Ungeſetzliche dieſer Ac riſtiſche Unverletzlichkeit des Zweckes einer hat Recht. Die Gelder ſind von der hülfsbedürftiger Schriftſteller ſteller jetzt, nun wir das Gel mit, was wir eben wollen!“
Aber die Sache hat auch noch eine andere Seite. Von dem Augen⸗ blicke an, wo die Verwaltung der Schillerſtiftung die Gelder derſelben nicht mehr ausſchli eßlich, ſondern nur insbeſondere zu mildthätigen Zwecken verwendet, iſt jeder weitere Zuſchuß, alſo jede Vermehrung des vorhandenen Capitals, vollſtändig abgeſchnitten, denn welche Stadt in Deutſchland wäre jetzt noch im Stande, einen neuen Zweigverein zu gründen— welcher Schriftſteller hätte noch die Stirn, eine Vorleſung zum Beſten der Schiller⸗ ſtiftung zu halten, wo Jeder auftreten könnte und ſagen:„O, Du willſt wohl auch für Dich ſelber eine Ehrengabe zuſammenbetteln?“ Iſt das Vermögen der Schillerſtiftung ſo gewachſen, daß jede Noth verdienſtlicher deutſcher Schriftſteller gehoben oder gemildert werden kann(was aber nach den vorliegenden Thatſachen noch nicht der Fall zu ſein ſcheint, während der Verwaltungsrath bis jetzt, trotz des dahin zielenden Antrags einer Zweigſtiftung, die Liſte der um Unterſtützung eingekommenen und abge wieſenen Schriftſteller ebenſowenig vorgelegt hat), ſo wäre ich ſelber de Letzte, der Schillerſtiftung das Recht abzuſprechen, einzelne Gaben als ein Auszeichnung auch ſolchen Männern zu geben, die ſich, dem Wortlaut de Satzungen nach, um die Nationalliteratur verdient gemacht haben. Nie aber dürfte eine ſolche Auszeichnung allein von dem beſchränkten Kreiſe des Verwaltungsrathes ausgehen, ſondern es müßte einer Generalverſammlung überlaſſen werden, darüber zu beſtimmen. Sollen aber, da keine neuen Zweigſtiftungen mehr entſtehen kön nen, wenn das Vermögen der Stif⸗ tung zu anderen als mildthätigen Zwecken verwandt wird, die wenigen jetzt beſtehenden Zweigſtiftungen die permanenten und einzigen Geſetzgeber der Schillerſtiftung bleiben? 6
Mit all dieſen Vorgängen ſchon vor der Sitzung der Generalverſamm lung bekannt, ging ich ſelber nach Weimar. Ich wußte, daß ich, als keiner Zweigſtiftung angehörend, weder eine Stimme in der Verſammlung haben, noch einen Antrag ſtellen konnte.
Mit Dr. Franz Dingelſtedt hatte ich vorher perſönlich darüber geſpro⸗ chen und er mir ſelber gerathen, das, wäs ich vorſchlagen wolle, ſchrift⸗ lich einzureichen, er werde dann ſchon dafür ſorgen, daß es zur Keuntuiß . der Verſammlung komme. Ich that das. Meine kurzgedrängte Schrift, worin zuſammen, und man ich das obige Bedenken hervorhob, außerdem die Gr Rüge über ſein willkürliches fonds empfahl und dagegen proteſtirte, Der Verwaltungsrath ſelber hatte ſich auch in Satzungen, ja den Zweck der ganzen Stiftung umſtoßen und dann auch ohne gefaßt gemacht. Aber nichts dem Aehnliches geſchah. Der Weiteres in Ausführung bringen könnte, wurde jedoch nicht allein nicht Abgeordnete für Hamburg ſah ſich ſogar im Stande, dem Verwaltungsrath vorgeleſen, ſondern Dr. Dingelſtedt beſeitigte das Schriftſtück ſelber in der ein Lob zu ertheilen, und der Vorſitzende, Dr. Franz Dingelſtedt, ein tüch⸗ Verſammlung mit den Worten: tiger und gewandter Redner, mit dem Nimbus eines kleinen, geſelligen„Auf Gerſtäcker's Vorſchläge iſt in keiner Weiſe einzugehen, weil ſie Hofes hinter ſich, leitete mit einer ſolchen Meiſterſchaft die Verhandlungen, das ganze Gebäude der Stiftung umwerfen.“ Generalverſammlung(wenn auch mit geringer Ma⸗
davon im dortigen r Aenderung und auf die ju⸗ Stiftung hingedeutet— und er deutſchen Nation zur Unterſtützung zuſammengeſchoſſen, wie dürfen wir Schrift⸗ d einmal haben, ſagen:„Ei, wir machen da⸗
Anregung zu der Schiller⸗ gegründet wurde, um für ihre Hinterlaſſenen einen i entſtanden Zweigvereine. Viele Schrift ich ſelber unter ihnen hielten Vorleſungen zum Beſten der Schillerſtiftung, aber immer in dieſem Sinn, denn Keiner von uns hatte damals noch eine Ahnung, daß je ein ſo bedeutendes Capital zuſammen kommen könne. Der verſtorbene Major Serre in Dresden that endlich für die Stiftung den Glückswurf, indem er die Schillerlotterie in's Leben vor auch ſeine Looſe wurden dem Publieum nur zum Beſten eriectaller und ihrer Hinterlaſſenen angeboten, und die Jem edlen und ſchönen Zweck ange⸗
er dem Kauf der Looſe.
Der Erſoig dar aan ſolcher, daß wir faſt ſagen können, wir ſind wirklich im Stande, der größten Noth bedürftiger Talente abzuhelfen, und ſomit war der ſchöne Zweck vollſtändig erreicht. Da durchlief im Anfang vorigen Jahres das Gerücht die Preſſe, daß der Verwaltungsrath der Schiller ſtiftung gegen den Sinn und den nicht mißzuverſtehenden Wortlaut der Satzungen ſogenannte Ehrengaben an bemittelte Schriftſteller gegeben habe, während wirklich bedü rftige und ſogar ſolche, die ſich um die Na⸗ tionalliteratur verdient gemacht, leer ausgingen, ja abgewieſen wurden. Ich nenne hier Töpfer in Hamburg. Ich ſelber bewarb mich um eine Unter ſtützung für den humoriſtiſchen Schriftſteller und Maler Carl Reinhardt in Dresden, der, von Krankheit gelähmt, in die höchſte Noth gerathen war — ich befürwortete dieſelbe auf das Wärmſte, wurde aber ebenfalls ab⸗ gewieſen, wenn auch außerordentlich höflich.
Jetzt trat die Generalverſammlung in Weimar erwartete, daß der Verwaltungsrath eine ſcharfe Verfahren erhalten würde.
ündung eines Reſerve der That darauf
daß dieſe Generalverſammlung die
daß die Mitglieder der
Das Papier kam zu den Aeten(Papierkorb?). Der Brief, den j d jorität und einige Abgeordnete ſogar— wie ſich ſpäter herausſtellte— ge⸗ nach vffaidd uun der Schillerſtſtung behäe lautet: e Biieh. dan iih de gen die ihnen gewordenen Inſtructionen ihrer Zweigſtiftungen) für Alles„Ihre unterm 16. dieſes Monats an die er ſtimmten, was der Verwaltungsrath in ſeinen kühnſten Hoffnungen für mög 1 lich gehalten hatte:
ſte ordentliche Generalver
ſammlung der Schillerſtiftung gerichtete Zuſchrift iſt der hohen Verſamm⸗
5 3 lung mitgetheilt worden. 1) Oeffentlichkeit— wofür ihm die deutſche Nation nicht allein dankbar In Erwägung jedoch, daß die von Ihnen angeregten Puukte Neu.
. war zu fordern, beſtimmungen der Satzungen ohnehin auf der T 2) Verbleiben des Vororts in Weimar(gegen die Satzungen), f
2 8 J.
und daß Anträge, die auf eine Erörterung und B ſcſaſtunn aftanden . 2 r 2 a die a eine rörter g Uund Be 3 ung Aunſpruch⸗ 3) aber die Aenderung des Paragraphen, der eigentlich bis jetzt die tra machen, laut Geſchäftsordnung nur von Sadeigſeeſennaſe uiſeienah, ere
„aende Stütze der ganzen Schillerſtiftung geweſen und nun durch ge⸗ können, ging die hohe Verſammlung zur Tagesordnung über.
Einſchiebung des kleinen, unanſehnlichen Wortes„insbeſon⸗ 6 gez. Dr. Dingelſtedt.“ ar, e“ völlig umgeſtoßen wurde, ſo daß der Verwaltungsrath dadurch daß die wichtigſte Aenderung der Satzungen, jeue le gewünſchte Macht in die Hänoe bekam, mit den Gelde ganzen Zweck der Stiftung umſtößt, nicht erſt an die Zweigſtif⸗ tiiftung zu thun, was er für paſſend hielt. tungen gegangen, ſondern gleich in der Generalverſammlung vorgeſchlagen argraph der Satzungen lautete früher wie die nachſtehende gewöhnlich und zum Beſchluſſe erhoben iſt. Eine audere Aenderung der Satzungen A*Schrift— das großgedruckte Wort„insbeſondere“ iſt jetzt,— 3 San
din Hierbei bemerke ich, rn der Natio⸗ die den
5 3 8 8 eingefügt. wurde in dieſer Generalverſammlung beantragt und durchgeführt.— die Schillerſtiftung hat den Zweck, deutſche Schriftſteller u Pchrift⸗ Verbleiben der Schillerſtiftung in dem Vorort⸗ Weimar. Wir 4:
KeCeven, welche für die Nationalliteratur(mit Ausſchluß der nicht glauben, daß es ſich hier nur um eine Verlänge
e nich Beimar feſſeln ſoll. ilnpn oder glied. für dies Ueſultat, der Ab eordnete für Hambun
augehörigen Hinterlaſſenen(insbeſondere) in Fällen Awerer den Ha⸗ ſart⸗ d— 8 e lür Hambn LebensHülfe und Beiſtand darbietet.“ 1 4 t e Fegräumung der Verbindlichkeit
8 3.2 8 8 8 ————=ò———— ,—
3 acßoſchaften) verdienſtlich gewirkt, vorzugsweiſe ſolche, die Ki
wr rmen beoient haben, dadurch zu ehren, daß ſie
handelt, welche die Stiftung an 2 or
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