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hebund ſenkt ſich, Phantaſie und Verſtand arbeiten unabläſſig. Außerdem muß unſer Körper nicht blos zur Arbeit ſeiner Organe, ſondern auch noch zu ſeinem eigenen Beſtehen fortwährend Wärme (etwa+ 300 R.) entwickeln. Und alle dieſe durch chemiſche Pro⸗ ceſſe erzeugte Wärme wird ſtets auf ziemlich gleicher Höhe erhal⸗ ten. Die Veränderungen, welche unſere Gewebe dabei erleiden,
zehren aber ſie ſelbſt auf; deshalb alſo muß, wenn wir mit
unſerm Körper nicht bankerott werden wollen, ein immerwährender Erſatz des Verlorengegangenen ſtattfinden, und das iſt der Zweck der Ernährung. Durch die Nahrung erſetzen wir, was unſer Körper verbraucht, und die Nahrung muß natürlich dieſelben oder doch ganz ähnliche Stoffe enthalten, als die ſind, welche unſer Körper verliert; ſie muß aber auch Wärme zu erzeugen vermögen.
Zuvörderſt ſind jedenfalls ſolche Nahrungsſtoffe erforderlich, welche die durch Arbeit abgenutzte Maſchine unſeres Körpers(be⸗ ſonders alſo die Apparate, welche zur Aeußerung der lebendigen Kraft dienen, wie Muskeln, Nerven, Gehirn) wieder repariren können, und dieſe Stoffe ſind, neben etwas Fett und Salzen, haupt⸗ ſächlich die ſogenannten Eiweißſubſtanzen, ſo genannt weil ſie dem Eiweiße der Cier ſehr ähnlich ſind; ſie heißen auch ſtickſtoff⸗ haltige Nahrungsſtoffe. Zur Wärmebildung und alſo auch zur Kraftentwickelung können ſie nur ſehr wenig beitragen, weshalb der Menſch beim alleinigen Genuſſe von Fleiſch ſtets an Körper⸗
gewicht abnimmt und endlich zu Grunde geht; dieſe Gewichtsabnahme
ſindet ſogar bei der Aufnahme von vier Pfund Fleiſch, wovon neun Zehntel wirklich verdaut werden, noch ſtatt.— Um nun die vorzugsweiſe aus Eiweißſtoffen aufgebaute Maſchine unſeres Körpers auch in Thätigkeit zu ſetzen(wie eine Dampfmaſchine durch den Dampf), iſt die Entwickelung von einer ziemlich großen Portion von Wärme nöthig, und darum müſſen wir auch eine nicht geringe Menge von Stoffen zu uns nehmen, die Wärme zu entwickeln im Man nennt ſie Heizungsſtoffe, ſie ſind ſtick⸗
r und zu ihnen gehören: die Fette, die Zuckerarten
temehl(welches letztere bei der Verdauung in Zucker „igewandelt wird).— Der erwachſene Mann braucht täglich etwa ein Pfund Fleiſch oder überhaupt Eiweißſubſtanz zum Erſatze des verloren gegangenen Körpermaterials, und ebenſo iſt auch ein Stärkemehl täglich zur Erzeugung der ehörigen Wärme nöthig. Die Zuführung dieſer ſtickſtoffhaltigen nd ſtickſtoffloſen Subſtanzen in der gehörigen Menge iſt die Grund⸗ kedingung der Ernährung unſeres Körpers und ſonach zum Be⸗ fehen des Lebens durchaus erforderlich(ſ. Gartenlaube 1853, kr. 39.).
Was nun den Nahrungswerth der einzelnen Nahrungsmittel etrifft, ſo iſt das Fleiſch(ſ. Gartenlaube 1854, Nr. 21) ſtets nit fettigen, mehligen oder zuckerigen Stoffen zu verſetzen, da lloßes(fettloſes) Fleiſch zur Kraft⸗ und Wärmeentwickelung un⸗ ureichend iſt.— Das Brod ſteht in ſeinem Nährwerthe dem Fleiſch ziemlich nahe; man kann annehmen, daß drei Pfund Schwarz⸗ rod etwa ſo viel Eiweißſubſtanz Kleber) enthalten, wie ein Pfund lleiſch, neben 1 ³¼ Pfund Stärkemehl und unverdaulicher Pflanzen⸗
Blätter und lüthen.
Sie hat keine Kinder. Ein Polizeibeamter, der unſerm Blatte noch
hrere intereſſante Slizzen aus ſeinen reichen Amtserfahrungen zuge⸗ Ht hat, ſchreibt uns: Zwei junge Bürgersfrauen von durchaus recht affener Art, geehrt in ihren Kreiſen und Jahre lang in treueſter fundſchaft und liebevollſter Nachbarſchaft mit einander lebend, wurden nr zugeführt; ſie hatten ſich auf offener Straße heftig gezankt, geſchimpft, Kprüselt. Raſch vernahm ich die nächſten Zeugen, dann ließ ich die Frauen allein Ju mir eintreten, und während ich ihnen Zeit gab, ſich in ihrer großen Aufregung, Scham und Verlegenheit etwas zu beruhigen, auch ihre zerzauſten Kleider wieder in Ordnung zu bringen, hatte, ich Gelegenheit, ſie zu beobachten. Die junge Frau des Tiſchlermeiſters Mäder war eine kleine, pralle Frau mit lebhaft funkelnden braunen Augen, kleinem, vor witzigem Näschen, roſarothem Munde mit ſchneeweißen Zähnen und mit rundem, geſundem Geſichte. Trotz des jetzt derangirten Anzugs ſah man, daß ſie ſonſt adrett und proper gekleidet war und darauf etwas hielt, znund ich eutſaun mich jetzt auch, daß ſie mir oft den Eindruck einer netten, janguiniſch gutmüthigen, lebhaft umherquirlenden Frau gemacht hatte.
Die Frau des Tuchmachers Saalmann war ganz anders: hoch und tark an Geſtalt, das Geſicht lang, knochig und farblos. Die Augen groß und graublau, die Naſe ſtark und feſt, der Mund breit und geſchloſſen. Der Auzug zwar auch ſauber und ordentlich, doch nicht zeigend, daß ſie beſon deſs Kl darauf hielte, und ſchon mehr die arbeitſame Hausfrau und oft behr de Mutter verrathend. Auch ihrer entſann ich mich jetzt recht wohl;
ſubſtanz, und ſodann wird von derſelben auch noch,
verdaulich. Die grünen Gemüſe werden nur zum allerkleinſten
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faſer. Je weißer das Brod iſt, deſto ärmer an Eiweißſubſtanz iſt es. Als Heizungsmaterial wirkt beim Brodgenuſſe das Stärke⸗ mehl, welches dem Fette am Fleiſche entſpricht.— Dem Fleiſche noch ähnlicher, nämlich in Bezug auf den Gehalt an Eiweiß⸗ ſubſtanz, ſind die Hülſenfrüchte(Bohnen, Linſen, Erbſen); ſie enthalten faſt genau ſo viel von derſelben als das Fleiſch ſelbſt, außerdem aber etwa ⅞ Stärkemehl und 3/10(unverdauliche) Pflanzenfaſer.— Die Kartoffeln ſind ſehr arm an Eiweiß⸗ wegen ihrer Umhüllung mit Pflanzenhäuten, nur ſehr wenig verdaut. Auf einen Theil Eiweißſubſtanz kommen etwa drei bis vier Theile Stärkemehl und unverdauliche Pflanzenfaſer.— Die übrigen aus dem Pflanzenreiche ſtammenden Nahrungsmittel beſitzen nur einen äußerſt geringen Nahrungswerth und ſind außerdem auch noch, weil ihr Nahrungsſtoff in Zellhäute eingeſchloſſen iſt, ſehr ſchwer
Theile verdaut und können nur als Magenfüllſel betrachtet wer⸗ den. Allenfalls iſt den Wurzeln(Möhren, Rüben) wegen ihres Gehaltes an Zucker noch einiger Nahrungswerth zuzuſchreiben.— Das vorzüglichſte aller Nahrungsmittel iſt die Milch(ſ. Garten⸗ laube 1854, Nr. 11), weil ſie alle zu unſerer Ernährung und Wärmebildung nöthigen chemiſchen Stoffe und zwar in einem ganz richtigen Verhältniſſe enthält. Kinder dürfen in ihrem erſten Lebensjahre nur mit Milch ernährt werden. Auch der Erwachſene könnte von Milch allein leben; zwei Pfund gute, nicht abge⸗ rahmte Milch enthalten ſo viel Eiweißſubſtanz als ein Viertel Pfund Fleiſch und außerdem ein Fünftel Pfund Fett(Butter) und Zucker.— Der Milch als ausgezeichnetes Nahrungsmittel an die Seite zu ſtellen ſind die Eier(ſ. Gartenlaube 1854, Nr. 28), welche auch, zumal in weichem Zuſtande, ſehr leicht ver⸗ daulich ſind. Das Weiße des ECies iſt Eiweißſtoff, das Gelbe da⸗ gegen enthält ſehr viel Fett.— Die Fleiſchbrühe(ſ. Garten⸗ laube 1854, Nr. 21) ſteht mit Unrecht in hohem Rufe als Nah⸗ rungsmittel und dürfte nur in ganz concentrirter Form(Kraft⸗ brühe) bei ſchwachem Magen zur Ernährung taugen.— Vom Biere, welches man recht oft als kräftigendes Nahrungsmittel rühmen hört, berichtet Liebig, daß ein Glas davon nicht ſo viel Nahrungsſubſtanz enthalte, als eine Meſſerſpitze Mehl. Es kann alſo nur den einfachen Wärmematerialien zugerechnet werden. Wie ſind alſo die Fragen:„Warum und Was müſſen wir eſſen“ zu beantworten? Wir müſſen deshalb eſſen, zuvörderſt weil ſich die fortwährend arbeitende Maſchine unſeres Körpers auch immerfort durch die Arbeit abnutzt und alſo, wenn ſie im Gange bleiben ſoll, fortwährend zu repariren iſt; ſodann aber auch des⸗ halb, um dieſe Maſchine, und zwar durch Wärme, zum Arbeiten anzutreiben. Hieraus ſolgt alſo, daß wir einestheils ſolche Stoffe genießen müſſen, welche unſern Körper aufzubauen vermögen, und das ſind die Eiweißſubſtanzen mit ihren Salzen und etwas Fett, anderntheils ſolche Stoffe, welche die krafterzeugende Wärme zu entwickeln im Stande ſind, demnach die ſogenannten Heizungsſtoffe (Fett, Zucker, Stärkemehl). 2 A.
ſie hatte für mich ſtets etwas ruhig Geſchloſſenes, ſchweigſam Feſtes und doch auch noch ein gewiſſes Etwas gehabt, was mir jene tiefinnere Leiden ſchaftlichkeit andeutete, die man häufig bei ſo zugeknöpften Naturen antrifft und die gerade bei ihnen oft um ſo geſährlicher werden kann Die Leute ſich zunächſt gehörig ausſprechen, auch wohl austoben zu laſſen, ohne viel zu fragen und zu hemmen, das war mein Erfahrungsgrundſatz. Ich wendete ihn auch hier an. Die ſcheinbar am meiſten gravirte Frau Saalmann ließ ich zuerſt ſprechen. Sie hatte ihrer Gegnerin den erſten Schlag verſetzt. Sie war indeſſen kurz angebunden und ſtand ſchon wieder ziemlich feſt und ruhig vor mir, weun es auch innen noch ſichtbar brannte und ihre Augen mit dem Ausdruck des Haſſes auf die Feindin gerichtet waren. 4
„Haben Sie wirklich die Frau Mäder zuerſt geſchlagen?“ fragte ich.
Sie antwortete mit trotziger Ruhe:„Ja, und das mußte ich thun, denn ſie hat mein Kind gerupft und geſtoßen.“
„Iſt das wahr, Frau Mäder?““
Frau Mäder hatte ſchon unruhig darauf gewartet, ihrer Zunge freien Lauf laſſen zu können; ſie hatte ſchon mit den kleinen Füßchen gewippt, die kleinen, runden, fetten Händchen ineinandgegeſchlagen und aneinander⸗ gerieben und mit dem drallen Leibe hin⸗ id hergequirlt. Jetzt fiel ſie raſch ein:„Ja, Herr Amtmann! Ich hab’ /gethan. Ja, aber ich konnt' nicht anders, ich mußt es thun, es ging Air zu ſehr gegen das Gemüth und gegen die Ehr' und gegen Alles.“¹ 5
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