Jahrgang 
12 (1865)
Seite
191
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Spur von Werner zu entdecken. Ambroſe, der mit den Gewohn⸗

1 Tawanka das Wort und, den Amerikaner von oben. bis unten mit ſeinen Augen muſternd, flüſterte er in tiefem Kehlton:Wo machte ihm die Anzeige, daß die Leiche eines weißen Mannes im

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kehrte der Häuptling, in deſſen Gemüth ſchon der Verdacht zu kritiſchen Augenblick die Glocke des Dampfers das Zeichen zur wurzeln anfing, daß Werner ſein Verſprechen, die ganze Ange⸗ Abfahrt gegeben hätte. Der Häuptling und der Canadier hatten legenheit der Silbermine geheim zu halten, thörichter Weiſe verletzt nun keine Zeit mehr zu verlieren, um über die Landungsbrücke habe, nach Ontonagon zu ſeinen Leuten zurück, unſchlüſſig, was zu kommen, wenn ſie nicht anders als unfreiwillige Paſſagiere er zu thun habe. Er fragte den in dem Städtchen anſäſſigen mitfahren wollten, und ſo blieb ihnen Nichts weiter übrig, als Canadier, zu dem er ſchon deshalb Zutrauen hegte, weil deſſen das Schiff ſchleunigſt zu verlaſſen, ohne von Jones irgend einen Mutter eine Indianerin aus dem Chippewaſtamme geweſen war, Aufſchluß über Werner's Schickſal bekommen zu haben.

noch einmal aus, dieſer wußte ihm jedoch weiter keinen Rath zu Tawanka, der bis dahin nur einen leichten Verdacht gegen geben, als einſtweilen in Ontonagon zu bleiben und an Bord den Yankee gehegt hatte, wurde nun ernſtlich beſorgt und be⸗ aller vom Weſten kommenden Dampfer, welche hier anlegen mußten, fürchtete, daß dieſer ein verrätheriſches Spiel mit Werner getrie⸗ Nachforſchungen anzuſtellen, ob Werner oder deſſen Begleiter an ben habe, denn wenn Jones ſich von dem Deutſchen in irgend Bord ſei, oder ob vielleicht die Paſſagiere Auskunft über die bei⸗ einer friedlichen Weiſe getrennt hätte, dann war kein Grund vor⸗ den Männer ertheilen könnten. handen, jede Bekanntſchaft mit dieſem abzuleugnen. Er beſprach Schon am nächſten Tage lief ein großes Schiff, welches von ſich alſo noch einmal mit dem Canadier, trug ihm auf, alle mög⸗ Superior City am Weſtende des Sees kam, in den Hafen von lichen Erkundigungen einzuziehen, und begab ſich dann eiligſt nach Ontonagon ein, um wie gewöhnlich Paſſagiere auszuſetzen und

der ſtillen Bucht, wo ihn ſeine Leute mit dem Mackinawboote er einzunehmen. Wie das immer der Fall zu ſein pflegt, ſtrömte

warteten. Ohne Zeit zu verlieren, machten ſich die Indianer quſ ein Theil der Bevölkerung des Städtchens nach dem Landungs⸗ den Weg und landeten ſchon nach Verlauf von drei Tagen, weil damm, da in dieſen entfernten Gegenden die Ankunft eines Wind und Wetter günſtig waren, an der Silberinſel, wo der

forſchungen über das Schickſal ſeines Freundes anſtellen wollte. Zuerſt ſuchten ſie die alte Lagerſtelle auf und überzeugten ſich, daß dieſelbe ſeit der letzten Anweſenheit Tawanka's von zwei weißen Männern beſucht und benutzt worden ſei, was ſie aus den zurückgelaſſenen Geräthen und Speiſereſten ſofort erkannten. Hierauf verfolgten die Odſchibbewas verſchiedene Fußſpuren, welche von

Monotonie des alltäglichen Lebens angenehm unterbricht. Tawanka und der Canadier folgten dem Strome der Menſchen und ließen von dem Ufer aus ihre Blicke über die lange Galerie des Schiffes ſchweifen, auf der die Paſſagiere in bunten Gruppen ſtanden, um die herrliche Scenerie des Hafens zu betrachten. Da ſtieß Ambroſe, ſſo hieß der Canadier, den Häuptling leiſe an und machte ihn

Dampfers immer als ein Ereigniß betrachtet wird, welches die V Häuptling, den eine innere Stimme dazu antrieb, weitere Nach 1

Nlaauf einen Mann aufmerkſam, welcher, den Hut in die Augen ge⸗ V dem Feuerplatze in den Wald führten, mit dem ſichern Inſtincte

des Bluthundes und kamen bald zu der Gewißheit, daß beide Männer nach dem Innern der Inſel zu vorgedrungen wären, daß aber nur einer zurückgekehrt ſei. Dieſer Umſtand kam dem Häupt ling beſonders verdächtig vor, und nachdem er ſeinen Leuten die gehörigen Weiſungen gegeben hatte, drang er ſelbſt vorſichtig, ſtets die Spur im Auge haltend, durch das dichte Unterholz bis an den Saum des Forſtes vor, welchen er auch richtig an derjenigen Stelle erreichte, wo Werner auf dem umgeſtürzten Baumſtamme ausgeruht hatte. Seinem ſcharfen Blicke entging nicht, daß hier Etwas vor⸗ gefallen ſein müſſe, denn er ſah neben einer Menge ſtark markirter

drückt und das Geſicht theilweiſe durch einen Shawl verborgen, in der Kajütenthüre ſtand, gleichſam als ſcheue er ſich, offen auf die Galerie hervorzutreten.

Das iſt der Begleiter des deutſchen Bergmanns! ſagte der Canadier und eilte dann, von dem Häuptling gefolgt, an Bord des Dampfers, wo ſie haſtig alle Räume durchſpähten, ohne eine

heiten des civiliſirten Lebens ziemlich vertraut war, ging nun zu dem Clerk des Schiffes, um dort Auskunft darüber zu erhalten, ob der Deutſche unter den Paſſagieren ſei, oder nicht. Als der Clerk, nachdem er die lange Liſte durchgeſehen, erklärte, daß ein Mr. Werner ſich nicht darunter befände, fragte der Canadier, ob Fußſtapfen einen breiten Eindruck auf dem Raſen, wie wenn eine nicht ein Mr. Jones an Bord ſei.Ei ja, war die Antwort, ſchwere Laſt weggeſchleift ſei. Als er ſich bückte, bemerkte er einen Cabine Nr. 49, derſelbe, welcher zwei ſchwere Kiſten im Raume ausgeriſſenen Grasbüſchel, an dem vertrocknetes Blut klebte, und verladen hat. Doch da kommt er ja ſelbſt! und zu dem eben zu gleicher Zeit im niedrigen Geſtrüpp einen Sealp. Er ſchauderte in die Kajüte Eintretenden gewandt, rief der Clerk:Mr. Jones, einen Augenblick, denn er erkannte Werner's hellen Haarwuchs, da iſt ein Canadier und ein Indianer, die Sie zu ſprechen wün⸗ und der Gedanke kam ihn an, daß dieſer von keinem weißen ſchen. Manne getödtet ſei, ſondern von einem Indianer; wie er jedoch

Der ſo Angeredete ſchien anfangs etwas betroffen zu ſein; die abgezogene Kopfhaut genauer betrachtete, ſah er auf der Stelle doch da er ſah, daß er es nur mit einem Halbblut und einer ein, daß eine Rothhaut unmöglich der Thäter geweſen ſein konnte, Rothhaut zu thun hatte, trat er dreiſt vor und fragte mit barſcher da der Scalp zu ungeſchickt gelöſt war, auch würde kein Indianer Stimme, was man von ihm wolle. Dieſes Mal nahm aber einen ſolchen wegwerfen. Während er über dieſen ſonderbaren Umſtand nachdachte, kam einer ſeiner Leute athemlos gelaufen und

iſt Werner? ſagt mir, habt Ihr ihn nach der Inſel begleitet? Walde gefunden ſei und keine andere ſein könne, als dieſenige Gott verdamme Eueren Werner und Cuere Inſel! rief Werner's, welche man trotz der vorgeſchrittenen Verweſung zu er⸗ Jones aus,ich weiß nicht, was Ihr wollt. Geht zum Henker, kennen glaube. Die Füchſe und die Seeraben, welche den Ort ſonſt will ich Euch zeigen, wie ein Gentleman ſolche rothe Canaille umkreiſten, hatten die im Walde vertheilten Odſchibbewas auf behandelt. merkſam gemacht, und ſo hatten ſie die traurigen Ueberreſte ihres Meine Haut iſt wohl roth, aber Euere Hand iſt vielleicht alten Freundes unter den Baumzweigen, welche der Mörder darüber röther, erwiderte gelaſſen Tawanka.Sagt mir, wo habt Ihr aufgehäuft hatte, hervorgezogen. den deutſchen Bergmann verlaſſen?. Groß war der Schmerz Tawankas, als er die verſtümmelte 1Ich ſage Euch noch einmal, ich kenne keinen deutſchen Berg⸗ und entſtellte Leiche an ihm wohlbekannten Merkzeichen und an mmann, antwortete Jones,und wenn Ihr mich nicht in Ruhe

b 3 dem fehlenden Scalp wiedererkannte, und er wäre kein Indianer laßt, ſo werde ich Euch durch die Matroſen vom Bord jagen geweſen, wenn er nicht in dieſem Augenblicke dem feigen Mörder laſſen.

.. blutige Rache gelobt hätte. Der Umſtand, daß der todte Mann Jeetzt miſchte ſich auch Ambroſe in den Streit und behauptete das Verſprechen der Verſchwiegenheit gebrochen hatte, ſiel bei ihm Jeones in das Geſicht hinein, daß er wiſſen müſſe, wo Werner nicht mehr in das Gewicht, er dachte nur daran, wie er Jones, geblieben ſei, denn er ſelbſt, Ambroſe, habe ſie beide an Bord denn kein Anderer konnte der argliſtige Verbrecher ſein, zur Strafe

gehen ſehen. Ziehen könnte. Doch er bemeiſterte ſeine innere Bewegung bald Dieſer heftige Auftritt hätte vielleicht noch ernſte Folgen nach und trug ſeinen Leuten ſofort auf, die Leiche tief und ſicher in ſich gezogen, da einige der Paſſagiere ſich in den Streit zu miſchen der Erde zu verſcharren, damit ſie keine Beute der Raubthiere anfingen und, weil es Amerikaner waren, unbedingt für ihren werde. Nachdem der Befehl vollzogen, kehrten die Odſchibbewas Lndsmann Partei nahmen. Die Ruhe und Würde Tawankas zu der Lagerſtelle am Ufer zurück, um dort auf ihren Häuptling imonirten ihnen freilich, indeſſen, da ſie nicht wußten, worum zu warten, der allein und in Gedanken verſunten den ſteilen es ſch handelte, wäre es vielleicht bei ihren Vorurtheilen gegen Höhen zuſchritt, auf denen ſich die Silbermine befand.

ie rohe Race zu Thätlichkeiten gekommen, wenn nicht gerade im(Schluß folgt)