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nünftige und ſchlechte angewöhnt(anerzogen), und aus einem neu⸗ V gebornen Menſchen kann, ebenſo wie aus einer weichen Modellir⸗
maſſe, je nachdem dieſe in die Hände eines Geſchickten oder eines Stümpers geräth, ebenſowohl etwas Gutes wie Schlechtes hervor⸗ gehen; er kann zu den allerverſchiedenartigſten Glauben, Unglauben und Aberglauben gewöhnt werden. Kinder, die in ihren erſten vier bis ſechs Lebensjahren— während welcher Zeit die mei⸗ ſten Eltern ihre Sprößlinge leider nur als ein liebes, herziges Spielzeug betrachten und behandeln,— jetzt ſchon zum Schlechten gewöhnt wurden, können weder in der Schule, noch in einem beſ— ſernden Rettungshauſe wieder gehörig zum Guten umerzogen wer⸗ den. Verbrecher werden ebenſowenig wie edle Menſchen geboren, immer nur erzogen. Durch frühzeitige Gewöhnung kann ein Menſch, wenn er ſonſt nur mit geſunden Organen(Gehirn und Sinnesorganen) geboren wurde, in körperlicher, geiſtiger und mo⸗ raliſcher Beziehung einen ſehr hohen Grad von Vollkommenheit erreichen.
Aber, nochmals ſei's geſagt, ſchon von Geburt an und vor den Schuljahren muß die Grundlage zum ſpätern Gut⸗, Verſtän⸗ dig⸗ und Geſundſein gelegt werden. Die Hauptregel dabei iſt:
man halte Alles vom Kinde ab, an was es ſich nicht gewöhnen ſoll; dagegen wiederhole man beharrlich immer und immer Das, was ihm zur andern Natur werden ſoll. Auch gewöhne man das Kind ſo zeitig als möglich daran, ſtatt auf Hülfe anderswoher oder gar auf Glück und Zufall zu bauen, vielmehr ſelbſt überall Hand anzulegen und auf ſich ſelbſt vertrauen zu lernen. Eltern, die nicht die Fähigkeit, Kenntniß und Zeit zur richtigen Pflege und Erziehung ihrer Kinder haben, ſollten dieſelben ſo zeitig als nur möglich guten Erziehern vom Fache übergeben,“ um tüchtige und geſunde Menſchen aus ihnen erziehen zu laſſen. Denn darin beſteht wahrlich nicht die wahre Liebe der Eltern zu den Kindern, daß ſie dieſelben mit Güte überſchütten, ihnen Alles an den Augen beu, ſie hätſcheln und liebkoſen, ſondern darin, daß ſie ihre Kinder, und ſogar mit Strenge, wenn's nöthig iſt, zu brauchbaren und achtungswerthen Mitgliedern der Menſchheit entweder ſelbſt auferziehen oder von Andern ausbilden laſſen. Auch für das Geſundbleiben des Menſchen in ſeinen ſpätern Lebensjahren läßt ſich ſchon beim Kinde der erſte Grund legen, indem man daſſelbe ſeine Geſundheit gehörig zu wahren gewöhnt. Freilich müſſen dann die Erzieher ſelbſt nicht blos wiſſen, was dem menſchlichen Körper nützt und was ihm ſchadet, ſondern ſie müſſen dem Kinde auch in geſundheitlichen Dingen mit einem guten Beiſpiele vorangehen. Eltern, die in ihre Geſundheit hin⸗ ein wüſten, werden auch in ihren Kindern Nachahmer finden. Und dann heißt es: Das(nämlich dieſe oder jene Unart, die aber nicht
als ſolche, ſondern als Eigenheit bezeichnet wird) hat die oder der
Kleine von ſeinem Vater oder ſeiner Frau Mutter. Man meint damit, es iſt dieſe und jene ſchlechte Manier angeerbt und ange— boren, und dafür können weder der Unartige, noch ſeine Erzeuger etwas. Wenn freilich ſolche Anſichten bei der Erziehung des Men⸗ ſchen noch ferner fortwalten, dann, verlaß dich darauf, Leſer, dann wird aus der Menſchheit trotz aller Arten von Vereinen doch nichts Ordentliches. Aber es wird hoffentlich ſchon beſſer werden, wenn nur erſt rie Eltern als Erzieher ihre Pflichten beſſer kennen lernen und er vuen wollen. Do E ze und Nöthigſte, was dem neugebornen Menſchen taug ſeiner Exiſtenz zukommen muß, iſt neben athem— — uuft die richtige Nahrung, alſo Milch. Schon bei dieſer Ernährung kann dem Säugling für die Zukunft Ordnung im Nahrungsgenuſſe angewöhnt werden, wodurch der Verdauungs⸗ apparat und überhaupt der Ernährungsproceß in gutem, alſo heilſamem Zuſtande erhalten wird. Zu dieſem Zwecke gebe man am Säugling, und zwar ſchou wenige Wochen nach ſeiner Geburt, AB beſtimmten Zeiten zu trinken, etwa viermal täglich wadankoder Frühe, um Mittag, gegen Abend und bei An⸗ „— des Nachts aber, wo ſich die Ernährerin durch 1 ſtawabrll, gar nicht. Manu laſſe ſich jetzt durch das Schreien des as ja nicht in dieſer Ordnung ſtören, forſche aber nach dey rſache dieſes Schreiens, da dieſe eine andere als —¹Bei diſer Gelegenheit will ich mehrere an mich geſtellte Fragen nach empfehlenswerhen Erziehungsanſtalten für größere, ſowie auch für kleine f Kinder dahin peantworten, daß von mir die Anſtalt des Herrn Director Freygang iſ Dresden gekannt und wegen ihrer naturgemäßen Einrich⸗ tungen geſchätſt wird..
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Hunger und zu entfernen ſein könnte(z. B. Kälte, Näſſe, Blähun⸗ gen, Verſtopfung, unbequeme Lage, Stiche von Nadeln ꝛc.). Nie⸗ mals vergeſſe man, daß beim Kinde, wenn es durch Schreien ſeine Bedürfniſſe ſogleich befriedigt fühlt, das Schreien zur Crreichung ſeines Willens ſehr bald zur Gewohnheit wird und nun ſchwer wieder abzugewöhnen iſt. Zur beſtimmten Zeit mag dann aber das Kind, in Abſätzen, ſoviel trinken, als es nur immer kann und will, jedoch gewöhne man daſſelbe ja nicht daran, beim Trinken zwiſchendurch ein Weilchen zu ſchlafen.
Iſt nun ſchon beim Säugling die Gewöhnung an eine be⸗ ſtimmte Trinkzeit für die Verdauung von großem Vortheile, ſo iſt auf eine regelmäßige Eſſenszeit noch weit mehr beim Kinde nach dem Säuglingsalter zu halten. Ein Kind, das zu eſſen bekommt, wenn es will, gewöhnt ſich ſehr leicht das Naſchen an und ſeine Verdauung geräth dadurch ſehr leicht in Unordnung. Pflanzt ſich dann dieſe ſchlechte Angewohnheit in die ſpätern Lebensjahre fort, ſo erzeugt hier das unregelmäßige Eſſen und Trinken ſehr be⸗ ſchwerliche und verſtimmende Unterleibsbeſchwerden.— Sitzt das Kind beim Eſſen mit am Familientiſche, ſo erlaube man demſel⸗ ben ja nicht etwa, von allen Speiſen zu naſchen; es ſoll nicht von Allem haben, was die Erwachſenen genießen, ſondern hat ſich ſtreng an die kindliche Nahrung zu halten!
2. So wie beim Kinde das„Wann und Was genoſſen werden ſoll“ nicht nur Einfluß auf die Geſundheit des kindlichen Körpers, ſondern auch auf die Eßgewohnheit des Erwachſenen haben, ſo iſt nun auch das„Wie genoſſen wird“ wohl zu beachten. Erlaubt man dem Kinde haſtig zu eſſen, die feſten Nahrungs⸗ mittel nicht gehörig zu zerkauen, ſondern noch in größeren Stücken zu verſchlucken, machen's die Erwachſenen ebenſo, ſo wird dieſe für den Verdauungsapparat, vorzugsweiſe für den Magen unheil⸗ volle Speiſemethode ſicherlich vom Kinde auch in die ſpätere Lebenszeit mit hinübergenommen. Und daher ſtammen denn auch zum größten Theile die ſo ſehr häufigen, ſchmerzhaften und ge⸗ fährlichen Magenleiden der Erwachſenen. Die meiſten Menſchen ſo ganz naturwidrig eſſen zu ſehen und dann auch noch über ihren ſchlechten Magen jämmerlich klagen zu hören, das kann den Geſundheitslehrer in Verzweiflung bringen.
3. Zum ordentlichen Zerkauen der Speiſen gehören nun aber gute Zähne, nicht aber ſolche häßliche, abgebrochene und zer⸗ freſſene, grüne und ſchwarze, häufig ſchmerzende und übelriechende Zahnſturzel und Zahnwurzelreſte, wie ſie in dem Munde ſo
Und was trägt denn die Schuld an⸗
vieler Erwachſener ſtehen.
dieſer das Küſſen verleidenden Zahnwüſtenei? Sie ſtammt in der Regel ſchon aus der Jugend und iſt die Folge einer vernach⸗ läſſigten oder falſchen Zahnpflege, nicht aber die Folge vom Zerbeißen von Zucker oder Knacken von Nüſſen. Wenn beim Kinde die Milchzähne kaum aus dem Zahnfleiſche herausgebrochen ſind, muß daſſelbe ſchon zur Reinigung derſelben mittelſt einer Zahnbürſte und Zahnpulvers angehalten werden, trotzdem daß dieſe Zähne ſpäter ausfallen und durch neue(bleibende) erſetzt werden. Bei dieſen letzteren Zähnen reicht aber zum Geſundbleiben das bloße Bürſten mit Waſſer oder Zahnpulver nicht aus, es muß durchaus noch ein ſpirituöſes Zahnputzmittel(kölniſches Waſſer, Alkohol mit Aether) angewendet und von Zeit zu Zeit eine Reinigung der Zähne durch ſanftes Abſchaben des beſonders in der Nähe des Zahnfleiſches und auf den Kauflächen der Zahnkronen an⸗ ſitzenden grünen oder ſchwärzlichen Zahnſteines vorgenommen werden. Beginnt eine ſolche Behandlung der Zähne ſchon in der Jugend, ſo würde man bei ſehr vielen Erwachſenen den Mund mit weit mehr echten und nicht mit ſoviel falſchen Zahnperlen garnirt ſehen; auch würde vielen das ſogenannte Zahnreißen— was aber gar kein Reißen, ſondern nur ein vom Nerv eines hohlen Zahnes auf die Nerven der geſunden Zähne übergeſtrahlter Schmerz iſt— nicht ſo häufig das Leben vergällen. Wie viele Mütter kränken ſich nicht im Stillen über den auf dem Balle kaum zu lächeln wagenden Mund ihrer ſonſt hübſchen Töchterchen, weil beim Oeffnen der roſigen Lippen ein garſtiges Zahnwerk dem Tänzer entgegenſtarrt. Daß ſich die Frau Mamas ſelbſt durch Unacht⸗ ſamkeit auf die kindlichen Zähne dieſen Zahnkummer bereitet haben, werden ſie natürlich niemals zugeben. Und doch iſt es ſo. 4. Zum unheilbringenden Trunke, nicht aber zum heilſamen Trinken, wird gar nicht ſelten der Grund ſchon beim Kinde gelegt. Denn wenn wir auch vom Branntweingenuß abſehen wollen ſo gewöhnen doch gar nicht wenig Eltern ihre Kinder viel zu
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