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Illuſtrirtes Familienblatt.— Herausgeber Ernſt Keil.
Wöchentlich 1 ½ bis 2 Bogen. Vierteljährlich 15 Ngr.— In Hefteu à 5 Ngr.
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Wort.
(Fortſetzung.)
Unterdeß war eine Magd eingetreten, die eine Platte mit Er⸗ friſchungen trug und ein Frühſtück auf dem Tiſche ordnete. Wäh⸗ wend dieſer Beſchäftigung blickte ſie von Zeit zu Zeit nach dem Unterofſicier hinüber, forſchend, wie ihrer Sache nicht ganz gewiß, wie mehrmals im Begriffe zu reden, und dann doch wieder ihre Worte unterdrückend.
„Wollen Sie ſich nicht ſätzen,“ ſagte ſie endlich,„und ſich's
geſallen laſſen, Herr Herr 4 „Möchten Sie meinen Namen wiſſen?“ fragte Friedrich
ſpöttiſch.
„Ach, lieber Gott, nein, den weiß ich ja Sie ſind's ja doch ganz gewiß, der Friedrich, mit dem meine ältere Schweſter noch in die Schule gegangen iſt...“
„Der Friedrich bin ich, das iſt richtig.“
„Lieber Himmel, wie groß Sie geworden ſind, und wie ſchön! Und nun kommen Sie einmal wieder in’s Dorf zurück... und zur gnädigen Frau wie lange Jahre ſind Sie nicht hier ge⸗ weſen?“
„Das mag freilich mehr als zehn Jahre ſein,“ gab Friedrich zur Antwort.
„Aber jetzt wird es wohl anders werden,“ plauderte die Magd weiter„jetzt werden Sie ſchon öfter kommen... und wann iſt denn Hochzeit? Sie haben wohl die gnädige Frau dazu einladen wollen, denn da die gnädige Frau ſo große Stücke auf die Marianne 2
Friedrich hatte bei dieſen Worten der redeeifrigen Dienerin höchſt zornig ſeine Stirnfalten zuſammengezogen.
„Zum Teufel,“ unterbrach er ſie jetzt,„kommen Sie mir auch mit dem Gerede iſt denn das ganze Neſt hier verrückt gewor⸗ den— es fehlte mir juſt noch, daß Sie mich an das dumme Ge⸗ ſchwätz erinnern 4
„Aber, Herr des Himmels, ſind Sie denn nicht 4
„Thun Sie mir den Gefallen, mich damit zu verſchonen. Wär' mir lieber, wenn Sie mir ein wenig Waſſer zum Trinken bringen wollten!“
Die Magd ſchoß mit hinaus.
„Das iſt ein Bär geworden, Gott ſteh' uns bei,“ rief ſie draußen aus„an dem bekommt die Marianne auch nicht viel Gutes! Ich fürcht', er prügelt ſie nach den erſten ſechs Wochen.“. 8
Friedrich ſetzte ſich unterdeß, einige Verwünſchungen zwiſchen
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großer Beſtürzung zum Zimmer
den Zähnen murmelnd, zu dem Frühſtück nieder.
Dann, als er geendet hatte, ließ er ſich in einem weichen Fauteuil, der in der Ecke ſtand, nieder, und in der verſöhnteren Stimmung, die unausbleibliche Folge eines guten Mahles iſt, gab er all' den Gedanken Audienz, die ſeine Situation herbeiführen mußte. Es war doch räthſelhaft, was die gnädige Frau eigentlich, wenn er nur ein Mädchen geweſen wäre, ſich mit ihm hatte zu ſchaffen machen wollen und darüber ſtellte ſich ihm das Bild dieſer hübſchen und anzienenden gnädigen Frau ſo lebhaft vor, daß ſeine Gedanken von ihr zu ſeinem Hauptmann hinüberſchweiften; an ſeiner Stelle, ſagte er ſich, würde ich nun, da ſie meine Feindin ſein ſoll, mich erſt recht in ſie verlieben und wer weiß, ob das nicht längſt geſchehen iſt; er iſt im Winter in der Stadt doch auf allen Bällen mit ihr zuſammengeweſen und er hat ſeitdem
etwas ſo Sonderbares in ſeinem Weſen er ſpricht ſoviel. we niger als früher er ſieht auch, denk' ich, ein wenig bläſſer aus... er iſt immer zu Hauſe, wenn man eine Meldung bei ihm hat das war wohl früher anders und die Art und Weiſe, wie er geſtern Morgen von ihr ſprach, ich meine, es tönte etwas ſehr Bitteres, Schmerzliches heraus... ich hätte große Luſt, es dieſer kleinen Frau ein wenig zu verſtehen zu geben wenn Unſereins nur geſchickt genug dazu wäre aber da fehlt's
wenn's durch die mit den Korkzieherlocken, die Kammerkatze war's wohl, geſchehen könnte, geläng' mir's wohl eher... viel leicht, wenn ich ſie noch ſehe.
Und indem Friedrich über dieſe Angelegenheit nachdachte, fiel ihm wieder die Marianne ein. Dieſe beſtimmte Vorausſetzung ſeiner Verlobung mit der Marianne war doch noch das Räthſel
hafteſte von Allem er hätte gewünſcht, ihr zu begegnen, um ſie ſelber zu fragen, wie denn eigentlich das Ganze zuſammen⸗ hänge, und dabei hätte er ſie ja auch wieder geſehen es wär' ihm ganz angenehm geweſen, ſie wiederzuſehen ihr Bild, wie ſie ihm in der Erinnerung ſtand in dem weißen Kleide, mit dem Kranze, tauchte wieder vor ihm auf. wirklich, er hätte ſie wieder ſehen mögen er dachte ſehr lebhaft an ſie... er ſchloß das Auge, um ſie ſich lebhaft vorzuſtellen und das Auge blieb eine ganze Weile geſchloſſen öffnete ſich zwinkernd wieder und ſchloß ſich noch einmal. Friedrich ſank in einen geſunden Schlummer.
Wie lange, er wußte es nicht; ſo lange, bis plötzlich die
Thür geöffnet wurde, und ein mittelgroßer Herr in ſchwarzem An⸗ zuge eintrat. Er hatte ergrauendes Haar und ſehr vorliegende große blaue Augen und etwas ſehr Beſtimmtes, Entſchiedenes in ſeinem Weſen, in welchem jedoch eine gewiſſe Bedächtigkeit lag.
— Tire. ☛ 5 6 AS
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