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Neuland : Roman / von Iwan Turgéniew
Entstehung
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giftet, — man hätte Sie in ein Haus eingeführt und Sie hätten ſich ſogleich mit dem Rücken zu der Hausfrau 1 hingeſetzt — und den ganzen Abend ſo geſeſſen! — Und dieſe hätte über die Beleidigung geweint, geweint! — Welche Abgeſchmacktheit! welche Albernheit! — Welche Einfaltspinſel können ſo Etwas glauben! — ... Und was meinen Sied Ein Jahr ſpäter verzankte ich mich mit dieſem ſelben Freunde und er ſchreibt mir in ſeinem Abſchiedsbriefe: Sie, der Sie Ihren Onkel vergiftet! — Sie, der Sie ſich nicht geſchämt haben eine achtungswerthe Dame zu beleidigen — indem Sie ihr den Rücken zu⸗ wandten!“ u. ſ. w. — u. ſ. w. — Das ſind Freunde!“

Oſtrodumow wechſelte einen Blick mit der Maſchurin.

„Alexei Dmitriewitſch!“ fiel er mit ſeinem ſchweren Baſſe ein — er beabſichtigte offenbar dem unnöthigen Wortſchwalle ein Ende zu machen — „es iſt ein Brief von Nikolai Waſſilievitſch aus Moskau angekommen.“

Neſhdanow fuhr leiſe auf und ſenkte den Kopf. „Was ſchreibt er?“ — fragte er endlich. „Nun . . wir Beide“ . . Oſtrodumow wies mit

den Augenbrauen auf die Maſchurin hin, — „müſſen 7 reiſen.“ „Wie? auch ſie wird hinberufen?“ „Auch ſie.“ „Warum handelt es ſich denn da?“ „Natürlich um das Geld.“

Veſhdanow erhob ſich von dem Bette und trat an das Fenſter. „Wie viel iſt nöthig?“ „Fünfzig Rubel; nicht weniger. Neſhdanow ſchwieg. . „Ich habe ſie eben jetzt nicht,“ — flüſterte er endlich, mit den Fingern auf der Scheibe trommelnd — „aber, . ich kann ſie ſchaffen. Ich werde ſie verſchaffen. Haſt Du den Brief bei Dir?“ 3 „Den Brief?. Er — das heißt . freilich . . . „Was vergrabt Ihr Euch doch immer vor mir?“ — rief Paklin aus. „Habe ich denn wirklich nicht Euer Ver⸗ trauen verdient? — Und ſelbſt wenn ich nicht ganz über⸗ einſtimmte mit dem . was Ihr vorhabt? — glaubt hr Su daß ich im Stande wäre Euch zu verrathen, zu watzen?“ Abſicht. vielleicht,“ — ertönte Oſtrodumows a

„Weder mit Abſicht, noch ohne Abſicht. — Fräulein

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