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zu machen. Da wandte der Aermſte ſein Auge aufwärts nach den Aeſten des Erlenbaums; aber auch von da kehrte der Blick muthlos zurück. Standen die Fluthen zu nieder, ſo hingen die Aeſte zu hoch, und — ganz entgegen der ſprichwörtlichen Regel — hieß es hier: was nicht hängen ſoll, das ſoll auch nicht erſaufen!
Ha! — rief bei dieſer Entdeckung mit hohem Pathos der Verzweifelnde — ha, Ihr Götter! ſo hat denn Alles ſich gegen mich verſchworen? So ſoll ich nicht einmal ein Mittel finden, um meiner Qual durch den Tod ein Ende zu machen?
Doch, die Götter waren dießmal nicht ſo harther⸗ zig, ſondern zeigten ſich vielmehr ausnehmend gefällig; denn eben wie in doppelter Verzweiflung der Troſtloſe das ſtarre Auge wieder zu Boden ſchlug, glänzte der ſcharfe Stahl ihm aus dem Graſe entgegen.
„Was ſehe ich! — deklamirte nun der Lebensſatte, indem er das Attribut der tragiſchen Muſe vom Boden aufhob. — Dank Euch, Ihr unſichtbaren Mächte, für die unerwartete Wohlthat, doppelten Dank, — denn ich fühle es: nur ein blutiges Ende kann ſolch maß⸗ loſen Liebesſchmerzes würdig ſein. Ja, du blinkender Stahl, den die Götter ſelbſt mir in die Hände gelegt,


