Teil eines Werkes 
2. Theil (1839)
Entstehung
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unendlichen Liebe von dem vollkommenſten aller weib⸗ lichen Weſen erwiedert wiſſe; daß aber ein Tyrann von einem geldfüchtigen Vater nicht in die Verbindung des Erben eines der erſten Gewürzläden der Stadt mit einem Mädchen einwilligen wolle, die vom ſchlimmſten aller Nervenübel befallen war, nämlich von einer totalen Schwäche am bekannten Nervus Rerum, — zu deutſch Geldbeutel; daß die Geliebte bald einem Andern ihre Hand werde reichen müſſen; endlich dann, als Schluß⸗ ſatz, daß der verliebte Schäfer die gränzenloſe QOual nicht ertragen könne und darum derſelben in den Wellen ein Ende machen wolle!

Während ſolchen Selbſtgeſpräches, das dem beab⸗ ſichtigten Trauerſpiel als Prolog dienen ſollte, waren jedoch die durchdringenden Blicke, womit der Held des Stückes die Fluthen dnrchſchaute, auf ein großes Hin⸗ derniß geſtoßen, nämlich auf einen Kiesgrund, den die Wellen kaum zwei Fuß überdeckten. So begriff er denn bald, daß wenn das Waſſer dieſes Fluſſes zwar wohl naß genug ſein mochte, um ſich einen tüchtigen Schnu⸗ pfen daraus zu holen, es dagegen kaum die nöthige Tiefe bot, um eine Katze darin zu erſäufen, vielweniger denn, um einem ſo hochherzigen Heldenleben ein Ende