Teil eines Werkes 
2. Theil (1839)
Entstehung
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du ſollſt dieſes Herz durchbohren; — dieſes treueſte der Herzen, das — das — — ſo lange ſo hoch — ſo tief, — ſo — — ach ſo — —“ Die gewaltige Ge⸗ müthsbewegung erſtickte den letzten Laut in der zuſam⸗ mengeſchnürten Kehle. Er fühlte, es war Zeit, fertig zu machen. Darum entblößte er die lieberfüllte Bruſt, erhob den Stahl, dachte noch einmal ſeiner Geliebten und —

Auf Autorehre, wir wüßten nicht zu ſagen, was jetzt am Platz dieſes Gedankenſtriches für bedenkliche Worte ſtehen möchten, wäre nicht im nämlichen Augen⸗ blick ein wahrer Deus ex machina dazwiſchen getreten, dem es gelang, durch einen gewandten Schwung der gefaßten Hand den Mordſtahl, ſtatt in die kochende Bruſt, in das kühle Gras zu verſenken.

Wir ſagten redensartlich „ein Peus “, was zu deutſch einen Gott bedeutet. Allein die ſammetweichen Arme, welche den Verzweifelnden von hinten umſchlangen, ver⸗ riethen ihm bald, daß es vielmehr eine Göttin war, die ihn an Vollbringung der blutigen That hinderte. „Halt ein, mein Theurer! — rief die ſüße Stimme — halt ein! Aller Jammer hat ein Ende du kannſt der Meine werden und ich die Deine!“