Teil eines Werkes 
2. Theil (1839)
Entstehung
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den gewaffneten Arm mit ſeiner Tuchſchürze und trat dem Ungethüm herzhaft entgegen.

Der Stoß war ſo glücklich geführt, daß die Beſtie ſogleich leblos hinſank, ohne daß der brave Retter die mindeſte Verletzung davon trug. Vom erſten Schreck erholt, bat nun die von Dankbarkeit durchdrungene Mutter dem wackern Helfer, ihr nach ihrer Wohnung zu folgen, damit ſie ihm ihre Erkenntlichkeit thatſächlich beweiſen könne. Der wackere Geſelle merkte ſich die Nummer des gelben Eckhauſes mit dem ſchönen Ge⸗ würzladen, um ſich dann bald einzuſtellen. Vorerſt aber war ihm das Dringlichſte, ſich vom Schaum und Blut des erlegten Thieres zu reinigen.

Dicht unter dem ſchmalen Dammweg, der dieſem Auftritt zum Schauplatz gedient hatte, dehnte ein kleiner, von einem alten Erlenbaum beſchatteter Raſenplatz ſich hinaus in den Fluß. Dort übergab der Sieger ſein ſchü⸗ tzendes, und jetzt mit Blut getränktes Tuch den Flu⸗ then, reinigte ſich dann ſelbſt und ſeine Kleider aufs Sorgfältigſte, und begab ſich darauf eiligen Schrittes nach der Wohnung der Dame. Wer jedoch dem wackern Geſellen bei ſeinem Toilettengeſchäft dort unterm Erlen⸗ baume zugeſehen hätte, mit welcher Sorgfalt er jetzt