Teil eines Werkes 
2. Theil (1839)
Entstehung
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da ſchaute er ſich um nach dem Eigenthümer des Meſ⸗ ſers, aber vergeblich. So blieb ihm denn nichts an⸗ deres übrig, als das Werkzeug einſtweilen zu ſich zu ſtecken. Darauf ging er weiter ſeinen Geſchäften nach.

„Flieht, flieht, ein toller Hund!“ ſo ſchallte es dem jungen Mann mit der grünen Schürze auf dem engen Fußſteig entgegen, über den er eben dahin ſchritt; bald darauf ſah er das Thier gegen ihn daher traben. Der ſchmale Pfad war rechts durch den Fluß begränzt, links durch eine faſt mannshohe Gartenmauer. Hier war nicht lange zu wählen; die Gefahr gab dem Bedrohten Kraft, und bald hatte er ſich durch einen behenden Schwung auf die Höhe in Sicherheit geſetzt. Da ſchlug ein Jammergeſchrei von weiblichen Stimmen dicht neben ihm an ſein Ohr. Es war eine Frau in Begleit von einem Dienſtmädchen und zwei lieblichen Kindern. Ver⸗ geblich ſuchten ſie Schutz; keine Thüre ſtand offen, an Flucht aber war nicht zu denken, denn ſchon hatte das ſchäumende Thier ſich auf wenige Schritte herangenaht.

Dem wackern Geſellen droben auf der Mauer ging die grenzenloſe Angſt der Wehrloſen zu Herzen. Im Vertrauen auf die ſcharfe Klinge ſprang er entſchloſſen wieder herab von ſeinem Bollwerk, umwickelte ſchnell