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Hauptmann vermocht hatte, einzutreten in die Reihe der Preisbewerber; er, der den Kantonsrath beredet hatte, ſchon vorläufig in die Abtretung zu willigen; er, deſſen theilnehmender Vorſorge Ruodi es dankte, daß die Gegenwart des glücklichen Vaters die Seligkeit des Augenblicks noch erhöhte. Der Bräutigam wußte nicht Worte zu finden für ſein Dankgefühl gegen den erprob⸗ ten Herzensfreund und gern reichte die holde Braut ihm die Wange hin zum Freundeskuß.
Dem Kantonsrath blieb bei dieſem Ausgang nur Eines zu wünſchen übrig, und dafür erhielt er gleich jetzt ſchon die feierliche Zuſage des künftigen Schwieger⸗ ſohns, nämlich, daß er ſich zum tüchtigen Schützen bilde. So war denn auch er vollkommen zufrieden, denn der junge Mann hatte ihm immer wohlgefallen, mit deſſen Eltern hatte er ſeit vielen Jahren in guter Nach⸗ barſchaft gelebt, und an Zuwachs von Vermögen für die Tochter lag ihm ja ohnehin nicht viel. Darum erwiederten er und die inzwiſchen hinzugetretene Frau Kantonsräthin warm und aufrichtig den Handſchlag des alten Werners; der aber ſprach mit inniger Rührung: „es iſt meinem Sohne ein großes Glück geworden, und der heutige Feſttag iſt der froheſte meines ganzen


