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im Freiſchießen zu Maienthal, der hier anweſende Herr Schützenhauptmann Raumer, u. ſ. w., einverſtändlich mit dem Vater der Braut (ob auch mit ihr ſelbſt, ſtand nicht. geſchrieben) ſeine Anſprüche freiwillig und in beſter Form Rechtens an den ebenfalls anweſenden achtbaren Jüngling, Herrn Rudolph Werner, u. ſ. w., abgetreten haben, abtrete ꝛc. ꝛc.“
Das luſtige Schmettern der Trompeten und der frohe Schall der Muſikchöre gaben das Signal zu einem er⸗ neuerten Jubelruf der Menge, durch welchen Freude ver⸗ kündend die Böllerſchüſſe von der Halde weithin in die Lüfte donnerten. Verwandte und Freunde drängten ſich hin zu den Brautleuten, ihnen Glück zu wünſchen, und dieſe konnten gar nicht umkommen mit Zunicken, Hände⸗ reichen und Umarmen. Jubelruf und Glückwünſche waren aufrichtig gemeint, denn Ruodi und Bärbelchen waren beide geſchätzt von Jedermann, der ſie kannte; zudem machte es den Maienthalern Freude, daß nun doch Braut und Erbe einem eigenen Gemeindsgenoſſen zu⸗ fallen ſollten.
Aber feuriger, als je Einen, drückte Ruodi den jungen Mann an's Herz, der jetzt ihm entgegentrat. Es war Freund Stein, er, der den wackern Schützen⸗


