Teil eines Werkes 
2. Theil (1839)
Entstehung
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dahin immer noch ſchwankende Hoffnung in ihrem Herzen zur Gewißheit erhoben hatte, ſtieg auch dort die Treppe herab. Es war der Kantonsrath Dreifuß, ſein Guts⸗ Nachbar der alte Werner und in ihrer Mitte — der überſelige Ruodi. Wie nun das ungleiche Paar von der einen, und das männliche Kleeblatt von der andern Bühne im nämlichen Augenblick auf dem freien Feſtplatze zuſammentrafen; wie der wackere Schützenhauptmann, die Rolle des Bräutigams mit der des Brautführers vertauſchend, das holde Mädchen losließ, und der Vater und Schützen⸗ meiſter den herrlichen Schützenpreis dem wahren Herzens⸗ ſieger, dem entzückten Ruodi in die Arme führte; wie dann die zwei Liebenden, unbekümmert um die tauſend Zeugen, wie um die ganze übrige Welt, einzig nur dem Gefühl ihres Glückes und ihrer Liebe hingegeben, ſich umarmten: da war das Räthſel gelöst, da erſchallte ein unbeſchreibliches Jubelgeſchrei der Menge weithin durch das Thal, und es dauerte mehrere Minuten, ehe der Feſtpräſident zu Wort zu kommen vermochte. Endlich legte ſich das Jubelgetöſe und die Zuhörer vernahmen in amtlicher Eröffnung, was ſchon jetzt keinem mehr ein Räthſel war: die feierliche Erklärung, daß „der Sieger