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da war jede trübe Wolke von dem lieblichen Geſicht verſchwunden; nur holde Schaam und unbezwingliche Freude ſchienen in den reizenden Zügen ſich um die Oberhand zu ſtreiten und wonnetrunken ſchwebte ihr Auge, nach einem kurzen aber unendlich ſeligen Blicke auf die gegenüberſtehende Bühne, jetzt weithin über die ſtaunende und jubelnde Menge, gleich als wollte die Glückliche alle Anweſenden auffordern, ſich mit ihr zu freuen über den nie gehofften Ausgang.
Ehe noch die näher Beobachtenden unter den Zu⸗ ſchauern ſich in den wahren Sinn dieſes ſeltſamen Schauſpiels zu finden wußten, ſtand der ſiegende Schütze vor der errungenen Braut und bot ihr, unter linkiſchen Verbeugungen den alter Kriegerarm. Zwar auch nicht ohne einige Verlegenheit, aber mit dem ihr eigenen natürlichen Anſtand, und gleich, als wäre Alles längſt ſo verabredet geweſen, legte ſie ihren Arm in den des ſchnurrbärtigen Ritters und ſchritt, immer noch freude⸗ trunkenen Blickes, an ſeiner Seite die Stufen hinab nach dem Platze.
Gleichzeitig war auch die Bühne der Honorativren in Bewegung gerathen. Ein Kleeblatt, deſſen Verein ſchon vorhin Bärbelchens Auge freudig überraſcht und die bis


