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handhaben wußte, aber — wie heut mehr als Ein Witzling bemerkte — ſich's ewig nie ſollte beifallen laſſen, ſich in Gott Amors bedenklichem Waffenſpiel zu verſuchen.
Auch Bärbelchen fühlte, beim Anblick des reizlos eiskalten Siegers, ſich von einem unwillkührlichen Schauer durchdrungen. Sie ſchlug die Augen nieder, und während der ganzen zunächſtfolgenden Zeremonie ſaß ſie unbeweg⸗ lich da, gleich einem Marmorbild. Die Arme! war ſie doch in dem Augenblick der Gegenſtand des allgemeinen Mitleids, ja — was noch tiefer kränkt — vielleicht auch das Ziel der Schadenfreude und des geheimen Spottes ſo mancher unter den Feſtbeſucherinnen, die früher mit Neid auf ſie hingeblickt hatten!
Das Alles fanden die Anweſenden ſehr begreiflich. Um ſo ſichtbarer malte ſich darum auf manchem Geſicht die übertaſchung und das Erſtaunen über das Benehmen der bemitleideten Braut, als nach feierlicher Verleſung der Preiserkanntniſſe, der bejahrte Sieger in verlegener Haltung und mit ſauerſüßer Miene ſich dem Blumen⸗ Tempel der Frauen und Jungfrauen nahte, um den herrlichen Schützenpreis aus ihrer Mitte abzuholen. Denn wie die Feſtkönigin ſich auf ihrem Sitze erhob,


