Teil eines Werkes 
4. Theil (1844) Der Marquis von Rio Santo / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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Geradewohl; — ich verſpreche Ihnen, daß ſie nicht wieder kommt. — Dank ... Dank, flüſterte Clary. — Könnte ſie auch ſo ſehr lieben, als ich? .. Dieſe letzten Worte ſagte ſie mit ſchwindendem, klagen⸗ den Tone. — Ihr ganzer Körper zitterte heftig und ihre Augen öffneten ſich plötzlich weit vor Furcht und Schrecken.

— Erbarmen .. . Erbarmen! ſagte ſie mit kurzem, abgebrochenen Tone; — dort iſt ſie .. . Erbarmen! .. Fallen Sie ihr nicht zu Füßen, wie damals .. . Stoßen Sie mich nicht ſo von ſich, Edward! .. O, wie grauſam ſind Sie, mich zu vergeſſen und ſie zu lieben! .. .

— Clary! meine liebe Clary! ſagte der Marquis und verſuchte ſie zu beruhigen.

Aber das junge Mädchen wurde immer mehr von ihren Phantaſieen fortgeriſſen, keuchte, bewegte ſich krampfhaft und ſchluchzte. — Der Marquis hatte Mühe, ſie feſtzuhalten.

— Sie ſtoßen mich zurück? verſetzte ſie mit einer herz⸗ zerteißenden von Thränen erſtickten Stimme; — Sie lächeln ihr zu . Sie drücken Sie an ihr Herz . . O, hüten Sie ſich .. Hier ... Hier war es, wo Blanca Bertram von Jedburgh tödtete, um eines Kuſſes willen.

Sie rang angſtvoll die Hände.

— Um einen Kuß! ... wiederholte ſie. — O . .. Auch Sie! .. Ihre Lippen berühren die ihrigen!! ..

Ein Strahl verſtörter Wuth blitzte in ihren Augen.