Jedes Mal fiel dieſer Name wie ein Stein auf Clary's Herz. — Sie war ebenſo eiferſüchtig, als ſie es in ihrem Traume geweſen war und das vollkommene Glück, das ſie über Edward's Gegenwart empfand, verwandelte ſich in bit⸗ terſtes Leiden.
Rio Santo begab ſich nach St. Maria von Crewe, wo Waterfield, Smith, Falkſtone, Bembo und Randal ihn treffen ſollten, — wenn Randal noch in dieſer Welt wäre. Trotz dem zarten Intereſſe, welches ihm Clary einflößte, dieſes ſo ſchöne, ſo unglückliche Geſchöpf, deſſen Wahnſinn darin beſtand, ihn zu lieben, überließ Rio Santo, wie man denken kann, doch häufig ſeinen Geiſt den ernſten Angelegen⸗ heiten, welche er in Händen hatte. Unermüdlich und nicht etwa beſiegt, weil er ſelbſt nicht hatte ſiegen können, combi⸗ nirte er neue Schlachtpläne und begann aufs Neue den lan⸗ gen und unverſöhnlichen Krieg, den er England erklärt hatte.
Im Allgemeinen blieb ſein Plan derſelbe. Die Nieder⸗ lage, welche er erlitten, verzögerte nur ſeine Angriſſe, parirte ſie aber nicht.
Er hatte noch immer, abgeſehen von ſeinem feſten Willen und ſeinem Genie die ſeit fünfzehn Jahren angehäuften Hülfs⸗ mittel im Rücken.
Indeſſen verhehlte er ſich nicht, daß in einem ſolchen Kriege das erſte Mal nicht geſiegt zu haben, eine böſe Be⸗ dingung iſt, deren Reſultate man vereiteln müſſe. Er rech⸗


