Teil eines Werkes 
4. Theil (1844) Der Marquis von Rio Santo / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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einzigen Laterne, die am Ende eines dunklen Ganges hing, wie einen Blitz abreiten und oben am Halsbruch ver⸗ ſchwinden.

Die Policemen hielten an. — Sie hörte den Huf des Pferdes auf den erſten Stufen der Treppe. — Dann wurde das Geräuſch dumpf, es klang, als ob ein Körper mit Gewalt ſtürzend auf einer ſteilen Rampe hinabrutſchte. — Darauf endlich gab es einen erſtickten, ſchweren Ton, und Alles wurde wieder ſtill.

Es lief ein Schreckensſchauer durch die Leute von der Polizei.

Nach einem Augenblicke Zögerns machten ſie die Hof⸗ laterne los und begannen die Treppe vorſichtig hinabzu⸗ ſteigen. Gleich auf den erſten Stufen bemerkten ſie Blut⸗

ſpuren. Unten an der Treppe, in der engen namenloſen

Gaſſe, welche in die Straße hinabführt, fanden ſie ein blu⸗ tiges, ungeſtaltetes Miſchmaſch. Das Pferd war buchſtäblich zermalmt.

Aber es war Nichts da, als die Reſte des Pferdes. Die Polizeileute mochten ſuchen wie ſte wollten, ſie entdeckten Nichts, was einen menſchlichen Leichnam glich. NRichts, nicht einmal ein Stück Kleidung.

Sie ſahen ſich verdrießlich an, darauf durchſuchten ſie unten am Fuße des Breakneck die benachbarten Gaſſen. Es fiel ihnen natürlich nicht ein, Green⸗Arbour⸗Cvurt ſelbſt abzuſuchen, weil es in der That ſehr wenig wahr⸗