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Clary legte den einen Finger an die Stirn.
— Ich weiß, wo Old⸗Bailey iſt, ſagte ſie nach einer Pauſe; — und nach dem Urtheil, wo kommen dann die hin, die zum Tode gehen ſollen?
— Nach Newgate, meine Liebe!
— Newgate weiß ich, ſagte Clary wieder; — Tante, wollen Sie mir dies Bild ſchenken?
— Dies Bild und Alles was Du willſt, mein Kind!
Clary nahm augenblicklich die Lithographie und ſtieg haſtig damit wieder nach ihrem Zimmer zurück.
An dieſem Tage und dem folgenden ſchien ſie minder traurig und man ſah ſie mehr als einmal lächeln.
— Wir werden ſie retten, ſagte Mrs. Mac⸗Nab.
— Gott erhöre Sie, meine Mutter! antwortete Anna.
An dem Abend, von welchem wir ſprechen, nämlich den zweiten Tag nach der Verurtheilung des Marquis, hatte Clary den größten Theil des Tages an ihrem Fenſter zu⸗ gebracht und jeden Augenblick, wo die Zärtlichkeit ihrer Schweſter ihre Bewegungen nicht belauſchte, dazu benutzt, das Bild des Marquis von Rio Santo zu betrachten.
Als die Dämmerung kam, wurde Clary nachdenklich und ging viel zeitiger als gewöhnlich zu Bett. Sie bat ihre Schweſter, ihrem Beiſpiele zu folgen und Anna, die ſtets geneigt war, den geringſten Launen der Kranken nachzugeben, legte ſich ſchon um neun Uhr nieder.
Um zehn uhr ſchlief ſie.
Clary hielt ihren Athem an und blieb vollkommen
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