— Ich ſollte mit den Achſeln zucken, Sir, und ſchweigen, denn es iſt wahre Narrheit, Ihren Worten eine ernſthafte Aufmerkſamkeit zu ſchenken. Aber die Sache iſt pikant und ich bitte Sie, ſagen Sie mir, was Sie mit meinem Ver⸗ mögen machen wollen?
— Ich brauche es für jenes junge Mädchen, Mylord! antwortete Brian ganz einfach.
— Und Sie meinen, daß ich mich einer Unbekannten
wegen berauben werde?
— Ich rechne ſehr beſtimmt darauf, Mylord!
White⸗Manor fuhr auf ſeinem Seſſel hin und her, einem Zorne zum Raube, der ſeine ſehr komiſche Seite hatte. Für ihn war Brian unverwundbar, ſelbſt bei dieſer Unter⸗ redung, welche doch keine ſpöttiſche Menge umgab, um dem 3 einen der Sprecher zu applaudiren und den anderen unbarm⸗
herzig zu verhöhnen. Brian war unverwundbar, weil er ſeine ertravagante Forderung vorbrachte, blos auf ſeinen Willen ſie ſtützend und nicht auf Argumente, die man zur Noth beſtreiten oder beſeitigen konnte. White⸗Manor, der feſt entſchloſſen war, in den unmäßigen Credit nicht zu willigen, der von ihm gefordert wurde, mußte ohne Antwort bleiben, ſobald er ſeine Weigerung erſt einmal ausgeſprochen, der einzige Weg, der ihm offen blieb, um dieſem lächerlichen
Conflikte ein Ende zu machen, war der, auf die Thür zu . weiſen und des ſtrengen Rechtes ſich zu bedienen, das jeder Menſch hat, in ſeinem Hauſe ungeſchoren zu bleiben, aber 3 —


