Teil eines Werkes 
4. Theil (1844) Der Marquis von Rio Santo / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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Sache, da es Ew. Herrlichkeit wünſchen. Ich ſagte Ihnen, glaube ich, daß ich nicht mit den gewöhnlichen Waffen der Er⸗ örterungen vor Sie träte. Ich will noch weiter gehen. Ich füge hinzu, daß ich hier zu Ihnen gekommen bin, ohne genau zu wiſſen, was ich von Ihnen fordern würde.

— So daß alſo Ihre Forderung von vorhin eine Impro⸗ viſation iſt! unterbrach ihn der Graf. Ich fordere Sie auf, mein Bruder, ſie noch etwas reiflicher zu erwägen, ihr eine Form zu geben, ſie zum Beiſpiel — das iſt der Rath eines Freundes, — auf ein oder zwei Tauſend Pfund zu reduciren.

— Ich ſagte Ihnen außerdem, fuhr Brian fort, als ob er es verachte, von dieſer Unterbrechung Rechenſchaft zu geben; — daß ich um zu meinem Ziele zu gelangen, meinen gewöhnlichen Weg verfolgen würde, ohne mich zu den er⸗ bärmlichen Mitteln herabzulaſſen, zu denen die Helden der Tragödie ihre Zuflucht nehmen. Ich verachte boshafte Reden faſt ebenſo, mein Bruder, als Gift und Dolch. — Kurz und gut, ich verlange ein in aller Ordnung abgefaßtes Document, das mir erlaubt, auf die Kaſſe Ew. Herrlichkeit nach Wohl⸗ gefallen anzuweiſen.

— Sie bleiben dabei? ..

— Ich bleibe dabei, Mylord. Ich habe es durchaus nöthig.

White⸗Manor mußte ſich die äußerſte Gewalt anthun, um nicht dieſe Unterredung gewaltſam abzubrechen, aber die Furcht, welche ihm Brian einflößte, hielt ſeinem Zorne das Gegengewicht. Er wollte ſelbſt auf dieſe unpaſſende Eröff⸗ nung hin, eine Unterhandlung verſuchen. .