Teil eines Werkes 
4. Theil (1844) Der Marquis von Rio Santo / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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ich, auf mein Wort, niemals eine reellere, beſſer begründete gehegt ..

Er hielt inne und verſetzte ſogleich darauf mit einfachem,

gemäßigtem, aber feſtem Tone:

— Sie müſſen nicht etwa glauben, Mylord, daß ich hier mit Ihnen den Diplomaten ſpiele, daß ich noch mit einem nachträglichen Mittel komme, daß ich noch hinter mir ein ſiegreiches Wort habe, mit deſſen Hülfe ich Ew. Herr⸗ lichkeit ſpornen und blindlings ſpringen laſſen könnte .. Wenn ich ein Mann wäre, der ſolche Mittel nicht verachtet, ſo könnte ich auch vielleicht auf dieſem Gebiete noch die Schlacht fortführen, — denn ich kenne Ihre Vergangenheit, Mylord, mein Bruder, viel beſſer als Sie denken ..

Meine Vergangenheit, unterbrach ihn der Graf, — iſt die eines Edelmannes und vergeblich werden Sie mich durch leere Drohungen zu ſchrecken ſuchen. Ich fürchte mich nicht vor der Enthüllung meines Lebens .

— O, doch, Mylord, ſagte Brian, — Sie fürchten ſie, — und Sie haben Recht, ſie zu fürchten, wenn ſie nicht ver⸗ geſſen haben, daß Ew. Herrlichkeit eine Frau und eine Toch⸗ ter haben, — eine Frau, deren ſchmachvolles Dulderthum die Welt vergeſſen hat, eine Tochter, deren geheimnißvollem Geſchick, mag ſie todt ſein oder noch leben, Gottes Auge

allein hat folgen können.

— Wagen Sie zu vermuthen? rief der Graf.

— Gewiß, ich vermuthe nichts Gutes, Mylord! Aber

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