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noch lange genug leben, um Ihre Geduld zu prüfen, und
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eine Huldigung! — und Sie ſind neidiſch auf mich. Sie ſind arm. Sie, deſſen Verſchwendung genügen würde, um ein königliches Vermögen durchzubringen, beſitzen nicht einen Farthing . . . Ich, Sir, bin Pair des Königreiches und Millionär .. . Ich verſtehe Sie und errathe, glauben Sie es mir, den Gegenſtand Ihres Beſuches. — Sie finden, daß ich zu lang lebe! . .. Aber bei Gott, mein Bruder, ich werde
Sie handeln als ein kluger Mann, daß Sie zu mir kommen,
um Frieden zu machen, wie Sie ſagen, und Mittel zu finden,
um die traurige Exiſtenz von Hunger und Schulden zu enden, welche ſeit langer Zeit die Ihrige iſt .. Blos wäre es Ihrerſeits klüger zu bitten als zu drohen.
Brian antwortete nicht ſogleich, als ob er dem Grafen Zeit laſſen wollte, ſeine Rede noch zu verlängern.
— Mylord, entgegnete er endlich, — es iſt in dem Allem ein wenig Wahrheit und ſehr viele Irrthümer. Ich vin arm und denke nicht daran, es zu läugnen; aber die Zeit der Schulden iſt für mich vorbei: ich habe keinen Kre⸗ dit mehr.
— Nein, Mylord, ich verſtehe nichts zu arbeiten. — Und doch leben Sie .. — Zum großen Mißvergnügen Ew. Herrlichkeit, das iſt wahr. Aber ich leihe nicht, man gibt mir Almoſen. — Wie? rief White⸗Manor, auf ſeinem Seſſel zu⸗
— Wollen Sie mich glauben machen, daß Sie von Ihrer Hände Arbeit leben? fragte White⸗Manor ſarkaſtiſch.


