Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Die große Familie / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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Suſanna richtete ſich inſtinktmäßig auf, als ob ſie ich zwiſchen Clary und eine plötzlich erkannte Gefahr ſtellen wolle. Zum erſten Mal hatte ſie eine unbeſtimmte Ahnung von Miß Mac⸗Farlane's Lage und fragte ſich, warum das arme Kind in einem Hauſe vor Hungers ſterbe, wo Alles Wohlſtand athmete. 4

Sie that Fragen übe Fragen; Clary verſuchte, darauf zu antworten, aber es konnte ihnen beiden nicht gelingen, das abſcheuliche Geheimniß zu errathen und vergeblich be⸗ ſchäftigten Sie ſich damit, den Knoten dieſer barbariſchen Intrigue zu löſen.

Nur das ſtand feſt, daß Clary gelitten, grauſam ge⸗ litten hatte und ihre Angſt war nur zu ſehr gerechtfertigt.

— Die Elenden, ſagte Suſanna; — ſie mögen kom⸗ men, ich werde Dich vertheidigen .. . ich bin ſtark wie ein Mann! .. Mögen ſie kommen! .. .

Sie unterbrach ſich, weil ſie Clary plötzlich bleich wer⸗ den und die Augen ſchließen ſah.

Bevor ſie noch ſich umwenden konnte, um zu ſehen, was die Urſache dieſes plötzlichen Schreckens ſei, ſagte eine heiſere, unzufriedene Stimme ganz in ihrer Nähe:

— Ei, ei, ei!

Sie wandte haſtig den Kopf und ſah einen kleinen kahlköpfigen Mann, deſſen Schläfe indeß von zwei ſtarken Büſcheln Haare eingefaßt waren. Dieſer kleine Mann hatte

die Neſiſchen eine große Brille eingeklemmt und hatte