Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Die große Familie / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
Einzelbild herunterladen

468

— Morgen haben wir vielleicht einen Palaſt, Maudlin, erwiederte er; — und übrigens, wozu nützt das Aergern?. Geſchwind, beeilen Sie ſich!

Die Frau Herzogin warf einen Blick auf Suſanna.

— Werden wir ſie allein hier laſſen? fragte ſie.

— Wir ſchließen ab, Maudlin, ſagte der Blinde ſchnell nach der Thür gehend; — nur eilen Sie .. Ich werde mich mit dem Verliebten beſchäftigen .. . Sie werden davon noch ſprechen hören, Frau Herzogin!

Die Franzöſin näherte ſich Suſanna, welche abſeits ſaß.

— Meine theure Seele, ſagte ſie zu ihr, — Sie ſind ſehr unvorſichtig geweſen . . . aber jeder Sünder erhält Ver⸗ zeihung . .. Ich will für Sie wirken und ſorgen, daß aus der ganzen Geſchichte kein Unglück entſteht ... Adieu, meine Liebe!

Bevor ſie ging, beſann ſie ſich noch einmal.

— Aber Sie haben heute Abend noch Nichts gegeſſen, meine Theure, begann ſie wieder, — und ich werde vielleicht lange abweſend ſein. Ich will Ihnen ein Souper bringen laſſen.

— Ich habe keinen Hunger, ſagte Suſanna.

— Mein Gott, ich kenne das, meine Liebe! .. . die Angſt, die Verzweiflung, man hat nicht Sungir, aber man ißt doch eine Hühnerbruſt .. . und trinkt ein kleines Glas Wein.

Die Frau Herzogin von Göévres, die beim Doktor Moore eben ſo gut zu Hauſe zu ſein ſchien, als in ihrer eigenen