Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Die große Familie / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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Bembo hinter ſich in dem Hauſe des Marquis Rio Santo das Geräuſch eines ſich öffnenden Fenſters zu hören.

Er fuhr fort, hinabzuſteigen.

Als ſie einige Sproſſen tiefer waren, fühlte er, wie Anna in ſeinen Atmen erzitterte.

— Sehen Sie .. ſehen Sie! ſagte ſie bebend! — dort gleitet ein Geſpenſt an den Zweigen der Bäume herab.

Bembo verſuchte umſonſt, ſich umzudrehen. — Anna ſah fortwährend nach dem Geſpenſt hin, das ſeinerſeits ſich auch an einem der hinter Friſh⸗Houſe gepflanzten Bäume herabließ. Als es in der Höhe der Hofmauer war, klam⸗ merte es ſich dort an und ſchien einen Augenblick unent⸗ ſchloſſen.

Es war das ein halbnackter Menſch, deſſen magere Glieder und haarige Bruſt man in den ſchrägen Strahlen des Mondes erkennen konnte.

Anna ſtarb faſt vor Angſt.

Endlich ſetzte Bembo den Fuß auf das letzte Querſeil der Leiter. — In dieſem Augenblicke hörte man den Fall eines Körpers auf das Pflaſter. Das Geſpenſt war auf die Straße geſprungen. .

Auf dieſe Weiſe berührten unſere beiden Flüchtlinge und der Mann zu gleicher Zeit den Boden und befanden ſich dicht neben einander.

Bembo zauderte. — De Mann lehnte ſich, von der Anſtrengung erſchöpft, an die Mauer, und eine meckernde Stimme ertönte in der Mitte der Nacht und ſang: