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einen Nahrungsſtoff brauchte, ſo hatte er ſich zum Betrüger gemacht, nachdem er vorher der Betrogene geweſen war.
So geht es nur zu oft in der Welt.
Nach ihm kam der Banquier Fauntlevy, welcher einige Monate darauf ganz London mit ſich beſchäftigen ſollte und die ſchönſten Blüthen unſerer faſhionablen Welt um ſein Schaffot verſammelte. Fauntlevy war der vertraute Freund eines der Brüder des Königs und beſaß das Vertrauen von ganz Weſt⸗End, das er auch verdiente, denn niemals verlor ſeine edle Kundſchaft einen Heller bei ihm. Blos der Handels⸗ ſtand hatte ſich über ihn zu beklagen und man brauchte nichts von dieſem ſeltſamen und glänzenden Spitzbuben zu fürchten, ſo bald man einen Namen beſaß, der unter der Pairſchaft
oder auch nur dem Stande der Baronets der vereinigten
Königreiche ſich befand.
Es war ein ſchöner junger Mann mit blondem Haar⸗ wuchs, weiblichem Lächeln und einer, in einem ſchwarzen Frack von unvergleichlichem Schnitte gezwängten Taille. Er war eben ſo verſchwenderiſch als Sir George und ſein Haus in Pimlico ſtach den Palaſt von St. James aus.
Die Akten ſeines Prozeſſes enthielten vierzehntauſend Fälſchungen. — Der Bruder des Königs bat um ſeine Be⸗ gnadigung und beſuchte ihn im Gefängniſſe. Aber vierzehn⸗ tauſend Fälſchungen waren doch zu viel und der hinreißend liebenswürdige Banquier wurde gehangen.
Der Leſer würde in London jetzt noch mehr als eine Lady von einigen dreißig Jahren treffen, welche wie eine


