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Titel und angenommener Namen in die Ariſtokratie hinein⸗ gedrungen, aber die meiſten von ihnen hatten durch ihre Ge⸗ hurt Zutritt in derſelben.
Sie waren Stufe für Stufe die Leiter des Laſters hin⸗ abgeſtiegen, an deren Fuße das Verbrechen ſich findet.
Sie waren meiſtentheils Räuber von Qualität. Wir werden ſie ſchnell die Revue paſſiren laſſen und blos über ihr Oberhaupt, den Marquis von Rio Santo, ſchweigen, deſſen Geſchichte nicht in einem einzigen Kapitel gegeben wer⸗ den kann.
Zur Rechten Rio Santo's befand ſich der Doktor Moore, den man im Allgemeinen für ſeinen Vertrauten und Freund hielt. Nach Moore, den der Leſer zur Genüge kennt, kam ein Gentleman von ſtolzer Haltung und militäriſchem Anſehen, der bei den Verhandlungen das große Wort führte und mitunter, aber vergeblich, dem Marquis die Spitze zu bieten ſuchte.
Es war Sir George Montalte, Oberſt im Regiment ***, eben ſo berühmt wegen ſeiner noblen Manieren und der verſchwenderiſchen Großmuth ſeiner Gaſtfreiheit, als wegen ſeiner unzähligen Schulden. Sir George hatte auf die lie⸗ benswürdigſte Weiſe ein Vermögen von einer halben Million Pfund todtgeſchlagen und beſaß jetzt nichts mehr, als ſeine durch Erbvertrag geſicherten Güter, was ihn indeß nicht ver⸗ hinderte, mit ganz ritterlicher Verſchwendung das Geld zu den Fenſtern hinauszuwerfen. Da dieſe Verſchwendung aber


