Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Die große Familie / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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ſich in den reichen Falten ihrer unbeweglichen Draperie hin⸗ und herzuziehen.

Sie rief Clary, Clary und Stephen.

Ach, Stephen ſuchte ſie; aber nur indem er Clary ſuchte. — Und Clary, das edle Mädchen, ſtarb langſam ge⸗ mordet dahin unter der eiſernen Hand eines Dämons ohne Herz und ohne Mitleid.

Langſam nach und nach gemordet! Man tödtete ſie mit Muße, ſie trank in kurzen Abſätzen den bittern Kelch des Märtyrerthums; ein Vampyr lag auf ihr, hielt ſie umfaßt und ſog ihr junges Blut, Tropfen für Tropfen, aus!.

Anna betete und vermiſchte beide Arten ihrer iebe in ihrem naiven Gebete, indem ſie die Namen Clary und Ste⸗ phen vereinigt zu Gott ſchickte. Das Gebet tröſtete ſie und hielt ſie aufrecht; ohne zu beten wäre ſie vor Angſt ge⸗ ſtorben.

Als ſie an dieſem Morgen aufwachte, war fie ſehr freudig geſtimmt; ſo pflegte des Morgens an ſchönen Tagen die Sonne in Cornhill ſie zu begrüßen; ſie meinte in ihrem kleinen Zimmer zu ſein und blos einen furchtbaren Traum geträumt zu haben.

Das dauerte ſo lange, als ihre weiße Hand die ſchönen Augen wie mit einer Binde bedeckte.

Darauf ſah Angelo, welcher ſie mit den Blicken ver⸗ ſchlang, ſie plötzlich zittern und ſich voll Schrecken erheben; ſie war ſich der Wirklichkeit bewußt geworden. — Clary war 3 nicht da; über ihrem Köpſchen kreuzten ſich nicht die weißen