Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Die große Familie / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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einer Equipage in den ſchwarzen Schmutz irgend eines Stra⸗ ßenrinnſteines fallen, — von wo es Niemand einfällt, ſie aufzuheben.

Der Cavaliere Angelo Bembo wandte den Kopf ab; aber es giebt ſtrahlende Geſichter, deren Eindruck hartnäckig auf der Pupille des Auges haften bleibt, wie das Bild der Sonne lange Zeit noch, nachdem man das Auge geſchloſſen. Bembo wollte ſich ſeinen traurigen Gedanken wieder hingeben; aber zwiſchen ihn und ſeinen Schmerz ſtellte ſich etwas Blen⸗ dendes. Er ſah das anmuthige Kind vom Lordscorner ſich gegenüber ausgeſtreckt und in ſeiner Stellung, welche ihm nicht aus der Erinnerung weichen wollte, lag eine ausgezeichnete Schamhaftigkeit

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Noch einmal, der Cavaliere Angelo Bembo war noch ganz jung. Unwillkürlich wandte er den Blick wieder zurück und ſuchte aufs neue die Schlafende. Wie viel ſchöner er⸗ ſchien ſie ihm noch als vorhin! .. Die Sonne goß ihren hellſten Schein über ſie und Bembo dachte, daß die Sonne niemals eine reinere Stirn, ein reizenderes Geſicht beſchienen. Er ſeufzte ſchmerzlich, als er daran dachte, daß ſo viel Schön⸗ heit mit ſo viel Schande ſich verbinde.

Darauf ſagte er ſich, daß vielleicht doch ...

Er ſagte ſich das, wir verſichern es, nicht mehr und nicht minder.

Das war ſehr viel. — Aber man reibt ſich nicht mit der Welt, ohne etwas von ihrer unerbittlichen Böswillig⸗

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