Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Die große Familie / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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deſſen Raſerei ihn jetzt mordete, ſondern ſich ſelbſt und be⸗ trachtete ſeine eigene Schwäche mit Verachtuug.

Was hätte er nicht alles gegeben für nur einen Tag Friſt noch, um ſeine rieſigen Pläne weiter führen zu können; aber ſeine Zukunft ließ ihm nur noch einige Sekunden übrig; Angus lachte und drückte fortwährend zu, indem er trium⸗ phirend mit dem Fuße auf die Erde ſtieß und von Zeit zu Zeit in ein Jubelgeſchrei ausbrach.

Er glaubte den Räuber ſeiner Töchter zu erwürgen. Boffnung wäre jetzt Thorheit geweſen; Rio Santo ſchloß die Augen ſeines Geiſtes, welche in der Vergangenheit zu viel Bedauernswerthes ſahen, und verſuchte es, die Apathie des Todes zu beſchleunigen.

Aber vergebens; der Schauer ſeines Todeskampfes ſollte den höchſten Grad erreichen. Wie durch ein Gewölk ve⸗ merkte er alles, was er liebte, alles, was er geliebt hatte. Lady Ophelia lächelte ihm ſchwermüthig und leivenſchaftlich mit liebkoſenden Blicken zu, Mary Trevor reichte ihm unter⸗ würfig die Hand, und ein anderes junges Mädchen neigte ihr holdes und liebliches Geſicht, auf dem Kindesunſchuld mit anmuthiger Liebe ſich vermählte, über ihn.

Was wir hier erzählen, das waren höchſtens die Ge⸗ fühle einer Viertelminute alle dieſe ernſten und gaukelnden Bilder, Liebe und Ehrgeiz und ein Gefühl, das noch erha⸗ bener vielleicht iſt, als der Ehrgeiz, alles das drängte ſich ihm raſch, lebendig und blendend vor die Augen. In

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