Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Die große Familie / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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Da ſtieß er ein furchtbares Geſchrei aus, ſeine Augen rötheten ſich ſo ſtark, daß ſie voller Blut zu ſein ſchienen, ſein Athem fuhr glühend über das Geſicht des Marquis hin, und mit den Nägeln zerfleiſchte er wüthend die Haut des⸗ ſelben.

Es war ein furchtbarer Kampf, wie man ihn nur mit⸗ unter in jenen Häuſern ſieht, wo Unglückliche für ein gerin⸗ ges Gehalt ſich den furchtbaren Angriffen wahnfinniger Ra⸗ ſender ausſetzen. Angus ſchlug, kratzte, biß in ſeinem Paro⸗ rysmus, der den höchſten Grad erreicht hatte; man hätte ihn einem Tiger vergleichen können, der von ſeiner Kette losge⸗ laſſen wird. — Vergebens ſuchte Rio Santo ihn zu über⸗ wältigen; da er nicht jeden Schlag zurückgeben konnte, ſon⸗ dern ſein Widerſtand ſich nur auf die allernothwendigſte Defenſive beſchränkte, ſo war er in jedem Augenblicke ſchreck⸗ lichen Angriffen ausgeſetzt.

Man hörte nichts als das wahnfinnige Röcheln des Kranken und das keuchende Athmen des Marquis.

In einem Augenblicke wurde das Bett mit Blut über⸗ ſchwemmt. — Angus war auf ſeinem Lager, das eine Bein außer dem Bette und das andere ausgeſtreckt; den einen Arm hielt er feſt mit aller Kraft um den Arm Rio Santo's, mit der andern Hand ſchlug er unaufhörlich. Der Marquis wandte alle ſeine Kräfte an, um ihn in dieſer Lage zu er⸗ halten, weil er wußte, daß, wenn der Laird den Fuß einmal auf dem Boden und einen Stützpunkt haben würde, ſein Angriff unwiderſtehlich ſei. Rio Santo war robuſt, und

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