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— Mir den Tod bringen, wiederholte er langſam; — es wäre eine fürchterliche Strafe, von Deiner Hand zu ſterben, Mac⸗Farlane! aber ich würde mich nicht beklagen dürfen.
Auf dieſe Worte folgte ein langes Schweigen. Rio Santo barg ſein Geſicht in beide Hände und ſchien von herzbrechenden Gedanken ergriffen.
Unterdeſſen wurde der Tag heller und vor dem Lichte draußen verſchwand der matte Schein der ſterbenden Lampe.
— Dunecan von Leed, ſattle Billy, mein gutes ſchwarzes Pferd! ſagte plötzlich der Laird mit voller Stimme; — ich muß heute noch über den Fluß gehen und nach London reiten, wo ich Fergus OBreane tödten werde, den Mörder meines Bruders Mac⸗Nab.
Rio Santo nahm die Hände vom Geſicht weg und machte eine Geberde ſtummer Reſignation.
— Ich will Dein Pferd ſatteln, Mac⸗Farlane, antwor⸗ tete er, aber Fergus OBreane iſt Dein Bruder auch .. Wenn Du ihn tödteſt, wirſt Du gar keinen Bruder mehr haben.
— Es iſt wahr, murmelte der Laird und zitterte ſchmerzvoll unter ſeiner Decke zuſammen; — es iſt wahr.
Darauf fügte er mit ſo leiſer Stimme hinzu, daß Rio Santo ihn nicht verſtehen konnte: —
— Keinen Bruder und keine Töchter mehr! ich habe ſie geſehen, alle Beide! alle Beide!.


