Teil eines Werkes 
3. Theil (1844) Die große Familie / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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ſeine Stimme ſchwächer wurde und in ein unbeſtimmtes Ge⸗ murmel auslief.

— Alle Beide, wiederholte Rio Santo, als ob er auf dem Geſichte des Kranken einen Commentar zu dieſen Worten ſuche; — ſechs Tage ſchon wiederholt er dieſe Worte un⸗ aufhörlich . . ich kann nicht errathen, was er ſich dabei denkt.

Er rang die Hände und eine bittere Entmuthigung malte ſich plötzlich auf ſeinen Zügen.

— O mein Gedanke, fuhr er fort, — 0 mein Ge⸗ danke! Ich, der ich ſeit fünfzehn Jahren nicht eine Stunde ver⸗ loren habe, verliere ſechs Tage in dem Augenblicke, wo jeder meiner Tage Jahre werth ſein kann! ... Armer Angus! Er

leidet, — und er iſt ihr Bruder, der Bruder von der,

welche ſo lange Zeit und ſo langes Mißgeſchick mich nicht hat vergeſſen laſſen! .. Ich muß ihm ſchon ſelbſt Pflege angedeihen laſſen, weil das Intereſſe meiner Sicherheit alle andere Hilfe von ſeinem Krankenbette fern halten muß.

O, was ich thue, iſt nothwendig; — aber ich gäbe ein Sahr meines Lebens darum, wenn ich das Recht hätte, dieſes Bett nur vierundzwanzig Stunden zu verlaſſen! .. vierundzwanzig Stunden, er hätte Zeit, während dem zwölfmal zu ſterben.

Er ſank wieder auf den Seſſel zurück.

— Mein Gott, fuhr er fort, nachdem er einige Se⸗ kunden geſchwiegen und ſeine Stimme zitterte vor Auf⸗ regung; — die ſind ſehr glücklich und müſſen ſehr ſtark ſein, welche, um ein edles Streben zu verfolgen, bei hellem