— Ich habe in meinem Leben viel Böſes gethan, ſagte er, aber der Teufel ſoll mich holen, wenn es nicht eine traurige Sache iſt, zwei ſchöne Kinder, wie die hier, dieſem Metzger, dem Bob, zu überliefern.
— Was ſagſt Du, rief die Wirthin, deren gelbes Ge⸗ ſicht vor Zorn purpurroth wurde; — ſeit wann gibſt Du
Dich mit Bemerkungen ab?. . ſie ſind ſchön, das iſt wahr;
aber was geht das uns an? ... beſitzen wir etwa Renten, um unſere Zeit damit hinbringen zu können, daß wir über das Unglück Anderer jammern ... gehe hinab und ſiehe nach, ob der Laird ungeduldig wird und bringe mir ein Glas Whisky herauf. . . geh, mach ſchnell!
Maſter Gruff gehorchte und fragte ſich, ob es nicht gut wäre, in den Whisky ſeiner Frau einmal einige Tropfen von dem Waſſer Bob Lanterns hinzuzugießen, um ſie gehörig in den Schlaf zu bringen.
Auf dieſe Frage antwortete Maſter Gruff's richtiger
Verſtand, wenn man einmal dabei ſei, wäre es beſſer, gleich die Doſis zu verdoppeln und ſechs bis acht Tropfen hinein zu ſchütten, damit die Gefahr vermieden werde, daß die zu⸗ vorkommende Wirthin jemals wieder aufwache.
Er nahm ſich vor, gelegentlich daran zu denken.
In dem Augenblicke, wo er zurückkam, um zu melden, daß der Laird noch immer am Feuer bleibe und ſich in den Nebel ſeiner Gedanken verloren habe, klingelte es oben.
— Da iſt Meiſter Bob, ſagte die Wirthin; — jetzt an die Arbeit auf der Stelle.


