Teil eines Werkes 
2. Theil (1844) Die Tochter des Gehenkten / von von Sir Francis Trolopp ; uebersetzt von Dr. Ludwig Eichler
Entstehung
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und warf ſeine mit einem Eibenzweige geſchmückte Mütze auf den Tiſch.

— Ich bin müde, ſagte er, machen Sie mein Zim⸗ 5 mer zurecht.

— Ihr Zimmer, wiederholte Gruff ſchmollend; — Ihr Zimmer, Mac⸗Farlane! .. Hol mich der Teufel, wenn ich Sie heut' Abend zu ſehen erwartete .. Ja, Mac⸗Far⸗ lane . . oder Ew. Ehren, wie man Sie jet nennt, meiner Treu! — zum Teufel, wenn ich das gedacht hätte!

— Mein Zimmer iſt beſetzt? fragte der Laird.

— Beſetzt? ... Gott ſei Dank, Mae⸗Farlane, es gibt mehr als ein Zimmer im König Georg . . . und was das Ihrige anbetrifft. ..

— Mein Freund, ſchweig ſtill! zunterbrach ihn ſanft

die Wirthin, welche Zeit gehabt hatte, ſich zu erholen und deren Lächeln in neuem Glanze ſtrahlte. — Ah, Ew. Ehren haben uns überraſchen wollen ... und wie befinden Sie ſich? . Was gibts Neues im Niederlande, wenn ich fra⸗ gen darf?

Das wurde mit ſehr großer Geriufigteit und einer 3 Miene geſagt, die herzlich erfreut ſein wollte.

— Ich befinde mich ſchlecht, antwortete der Laird kalt, ₰ — und ich weiß keine Neuigkeiten .. . Wollen Sie nicht mein Zimmer zurecht machen?

Maſter Gruff wollte das Mort nehmen, aber ſeine Frau ſchloß mit einer Geberde ihm den Mund.

— Man verdient ſein Brod, wis man kann, Ew. Ehren,

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