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gerunzelt und geröthet, als ob ſeine männlichen Wimpern gewohnt ſeien zu weinen. Seine gefurchte Stirn war nur mit einem durchſichtigen Kranze dünner Haare umgeben; ſein Mund, deſſen Linien mit makelloſer Regelmäßigkeit aneinander hin zogen, hatte um die Winkel eine tiefe Falte, die Hieroglyphe des Leidens, in der viel Bitterkeit und Schmerz lag.
So ſchienen zwei widerſprechende Charaktere, ſo zu ſagen, ſich den Ausdruck ſeiner Phyſiognomie ſtreitig zu machen. Erſtens eine natürliche Energie, deren edles Feuer von Zeit zu Zeit das Ganze ſeiner zerſtörten Züge erwärmte; zweitens aber auch eine verzweiflungsvolle Mattigkeit, eine düſtere Ent⸗ muthigung, etwas von der niederſchlagenden Ermüdung eines ſchon mehrere Male zurückgeworfenen Soldaten.
Gekämpft hatte er, entweder gegen einen Andern, oder gegen ſich ſelbſt, aus gerechter oder ungerechter Urſache, und gekämpft bis zur Erſchöpfung; vielleicht kämpfte er noch. Aber auf der Stirn trug er das Zeichen der Niederlage: es war ein beſiegter Soldat!
Die Ankunft des Laird in dieſem Augenblicke wär für das würdige Paar ein wahrhafter Blitzſchlag. Miſtreß Gruff fiel, wie wir geſagt haben, auf einen Schemel nieder, wäh⸗ rend ihr Mann ſeine dicken, dummen Augen weit aufriß, und ſich mit der Hand durch die ſtruppigen Haare ſeines rothen Backenbartes fuhr.
Angus nahm von ihrer Aufregung keine Notiz. Er näherte ſeine vom Regen durchnäßten Halbſtiefel dem Feuer
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