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leicht die Stirn; — Gott wolle, daß unſer Vater bald kommt! .. . haſt Du dieſe Frau genau betrachtet?
— Gewiß, Clary, und ich hätte ſie von ganzem Herzen umarmen mögen, ich konnte vor Furcht kaum mehr athmen.
— Findeſt Du nicht, erwiederte Clary, daß in ihrem Blicke etwas Fremdartiges liegt?
— Fremdartiges?... nein, gewiß nicht etwas ſehr Zuvorkommendes ...
— Ihr Lächeln iſt mir unangenehm, ſagte Clary mit leiſer Stimme.
— Mir hat es ſehr wohl gethan .. . aber, wie Du mit einem Male bleich, ernſt und betrübt ausſiehſt.. fürchteſt Du etwas, Clary?
Bei dieſen Worten verlor das furchtſame Kind wieder ihre ganze Heiterkeit und drängte ſich aufs Neue dicht an ihre Schweſter.
Clary antwortete nicht.
— Du böſes Kind, ſagte Anna, ich war ſchon beruhigt und jetzt erſchreckſt Du mich wieder.
Clary betrachtete ſie mit unentſchloſſener Miene, ergrif ihre Hand und verſuchte zu lächeln.
— Unſer Vater wird kommen, ſagte ſie.
— O ja, unſer guter Vater, rief Anna, wir werden ihn wieder ſehen . . . vielleicht bringt er uns wieder nach unſerm guten Schottland, mit.
— Mit Stephen? vtihß Clary, leiſe ſpottend.
Anna wurde ganz roth.


