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das Geränſch erklärt, welches man mitunter innen im Zim⸗ mer hörte, denn es war der geringſte Fehler der Miſtreß Gruff, ſehr neugierig zu ſein und an jenem Abend hatte ſie häufig ihr kleines lächelndes Auge an das Schlüſſelloch gelegt.
Durch dieſes Loch konnte ſie vortrefflich ſehen, aber dabei nicht gut hören, was um ſo beklagenswerther war, als die beiden Schweſtern ſich gerade von ihr unterhielten.
Anna's Schrecken war in der That etwas beſchwichtigt worden und das liebenswürdige Lächeln der Wirthin hatte nicht wenig dazu beigetragen. Durch den Anblick eines Ge⸗ ſichtes, welches ſie für befreundet halten mußte, hatte das junge Mädchen plötzlich einen guten Theil ihrer natürlichen Fröhlichkeit wieder bekommen. Das Zimmer, in dem ſie
ſich befand, erſchien ihr nicht mehr ſo düſter, und das Ge⸗ räuſch von anßen drang ihr nicht mehr mit dem unheilvollen
Tone an ihr Ohr, welchen ihr eben noch ihre Einbildungs⸗ kraft gegeben hatte. 5
Dagegen war das ſchöne Geſicht Clary's von einem Schatten der Beſorgniß verdüſtert worden, man hätte meinen mögen, daß der Anblick der lächelnden Wirthin ihre Heiter⸗ keit getrübt hätte.
— Warum haſt Du dieſe gute Frau weggeſchickt, ſagte Anna endlich, ſie hat ſo ſanfte, ſo höfliche Mienen!. . . ich habe keine Furcht mehr. . jetzt könnte ich, ohne zu zittern, warten bis Mitternacht.
— Bis Mitternacht, wiederholte Clary, und runzelte


