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Mad. Derval. Eine gebeugte Mutter dankt Ihnen, e
Mann, fuͤr dieſe zarte Schonung! Obriſt. Entfernen Sie ſich mit Ihrer Tochter, Ma⸗ dame; Berger wird gleich hier ſeyn, ich muß ihn allein ſprechen. Mad. Derval. Komm, liebe Tochter, auf Dein Zimmer! Emilie (zum Obriſt.)
Warum ſoll ich fort? Was haben Sie zu ſprechen, das ich nicht hören ſollte? O mein
Herr, haben Sie mich etwa mit leeren Hoff⸗ nunen getäuſcht? O es waͤre grauſam!
Obriſt. Nicht doch, Mademoiſelle! Ihr Geliebter wird in Kurzem hier ſeyn, und vor der Hand hier bleiben. Ich habe mich mit meiner Ehre fuͤr ihn verbuͤrgt. Aber jetzt gehen Sie, und ſſeyn Sie ruhig.
Emilie.
Ruhig? Kann ich das, wenn ich ihn in Ge⸗ fahr weiß? O mein Herr, Menſchlichkeit ſpricht aus Ihren Zügen, Milde aus Ihrem Blick. Haben Sie Mitleid mit einer Verzweifelnden,
ſund retten Sie ihn, wenn Sie können! Sehen
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