ben! — C'est bien Allemand! würden meine Landsleute ſagen, wenn ſie das hörten.
Graf. Wer ſelbſt keine Tugend beſitzt, kaun freylich auch nicht au fremde glauben.
Chev. Lerne Du mich die Sängerinnen ken⸗ nen! — Folge meinem Rathe: Wirf eine Handvoll Dukaten in die Schürze der Kammerkatze deiner Lukrezia, damit ſie den freygebigen ſchönen jungen Herrn bey ihrer Herrſchaft gehörig herausſtreiche, dann ziehe deine beſte Uniform an, ſtecke die Fin⸗ ger voll Brillanten, laß dich melden, ſprich von deinen Gütern, zeig' ihr deine Equipage, biethe ihr ein rundes Sümmchen als Monathsgeld, und ehe drey Tage vergehen, biſt du der Hahn im Korbe.
Graf. Du ſprichſt wie ein Franzoſe.
Chev. Danke für's Compliment. Doch der Herr Graf belieben an meinen Worten zu zweifeln, es iſt daher an mir, den Beweis zu liefern. Ich will ein feines Liebesbriefchen in deinem Nahmen aufſetzen, das ſchreibſt du ab, und ſendeſt es der Donna, und wenn die Antwort nicht günſtig aus⸗ fällt, ſo büße ich den Frevel mit einem halben Dutzend Bouteillen Champagner, im entgegenge⸗ ſeßten Falle bezahlen aber der Herr Graf ein gan⸗ les Dußend (ihm die Hand hinhaltend). Gilt's?
Graf. Um dich zu beſchämen (ſchlägt ein). Es gilt.
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