Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
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Felſen mitten im Meere befand. Dieſer ſchien ein paßender Ruheplaz fuͤr ein ſo ausge⸗ ſtoßenes, vereinzeltes Weſen, als ich war. Vevor ich in die neue Lebens⸗Ara uͤberging,

die ſich vor mir ausbreitete, wendeten meine

Gedanken ſich ganz natuͤrlich der Vergangen⸗

heit zu. Gruͤbelnd ſaß ich, uͤberdachte mein

ſonderbares Schickſal und wußte nicht, wie es enden koͤnne.“

Es gibt in dieſer Welt huͤlfloſere Weſen, als Waiſen ſind, deren junge Triebe gleich einge⸗ frorenen Waßerfaͤllen ſchlafen, bis die Liebe

irgend eines Weſens, der Fruͤhlingsſonne

ähnlich, ſie aus dem friedlichen Schlummer erweckt und aufregt; faſt moͤgte ich lieber ſagen, daß erſt in dieſem Augenblicke ihre Triebe erſchaffen werden, und daß die Leere ihrer Herzen in der harmoniereichſten Weiſe ausgefuͤllt wird. Unendlich grauſamer iſt das Loos derer, die hartherzige oder gefuͤhlloſe Eltern beſizen, und ihrer giebt es ſehr viele in der Welt; am allerſchlimmſten aber ſind ſelbſt⸗ ſuͤchtige und gleichguͤltige Erzeuger, die von ihren huͤlfloſen und abhaͤngigen Kindern Ge⸗ horſam und Unterwuͤrfigkeit fordern, ohne ihnen als Erwiederung nur einen Blick der Guͤte zu ſchenken und die durch grollende Härte die in Stromen uͤberfließende Kinder⸗