Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
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weil es doch ſchien, daß ich den andern äch⸗ ten Trank, den er zu ſich nahm, nicht liebe. Er ſagte mir, daß er am Lande manchmal eine Kanne Wein, auch wohl zwei trinke, wenn er ſtark ſey; aber er tauge nicht auf See, nehme zu viel Plaz ein und mache ei⸗ nes Menſchen Innerſeite nicht waßerdicht, wie guter Branntwein thue. Außer dem klei⸗ nen Schleichhandel, den er fuͤr ſich betrieb, half und unterſtuͤzte er zuweilen die Schmugg⸗ ler im Großen, denen er als Lootſe diente; denn ſeit fuͤnf und zwanzig Jahren hatte er den Kanal faſt unaufhoͤrlich beſchifft, kannte deshalb jede Bucht, jeden Einlauf und jedes Landmerkmal. Ubrigens war er auch gar nicht ſehr eigen bei ſeinen Dienſtleiſtungen, denn

er lootſte eben ſo oft Franzoͤſiſche, als Eng⸗

liſche Kriegsſchiffe durch den Kanal, weil er mit beiden Kuͤſten in gleichem Grade vertraut und befreundet war.

Den Tag über fuhren wir windwaͤrts, ge⸗ brauchten oft die Ruder, weil der Wind ſchwach war; der abgehaͤrtete Bootsmann machte ſich die Fluth und die Stroͤmungen zu Nuze, ohne deren Huͤlfe wir wenig ausgerichtet haben wuͤrden. Gegen Abend ſagte er: »Fezt muͤßen wir die rochers dort im Winde errei⸗ chen, bevor die Fluth wendet; das Boot