Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
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daß er auf Guernſey geboren, aber irgend einer Urſache wegen, nach Jerſey ausgewan⸗

dert ſey, woſelbſt er die Wittwe eines ertraͤnk⸗

ten Schleichhaͤndlers heirathete. Dieſe erbte von ihrem entſeelten Manne ein nettes Huͤtt⸗ chen, im Winkel einer ſandigen Bucht erbauet;

und er war ſtolzer als ein Lord auf die Rechte

und Vorrechte ſeines Landbeſizes, obgleich dieſer nur aus ganz unfruchtbarem Sande beſtand; aber bei jeglicher Springfluth ſpulte

das Meer daruͤber hin und daraus ging ſein Reichthum hervor. Sein Lebensunterhalt hing

von der überſchwemmung des Meeres ab, wie

der Egypter Unterhalt von dem des Nils und

der eines Indiſchen Volkes von dem des Gan⸗ ges; hohe Fluthen im Kanal ſind haͤufig Vor⸗ voten von Stuͤrmen, Stuͤrmen folgen Schiff⸗ pruͤche, und durch die Stroͤmung beguͤnſtigt, welche genau in die beſagte tiefe Buchtfluthete, welche durch Riffe zu einer engen Bay gebil⸗

det war, trieben Tonnen und andere ſchwim⸗ mende Waaren dahin, welche ſein falkenaͤngi⸗ ges Weib, das ſtets Spaͤhwache hielt, als gute Priſe ſich zueignete. Vor wenigen Tagen

hatte er auf dieſe Weiſe zwei Pipen Portu⸗

gieſiſchen Wein aufgefiſcht, die er »von Gott

geſendet,« nannte, und mir davon ſo viele

Gallonen verſprach, als ich haben wollte,