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Ihre Zuͤge unternehmen ſie mit dem Bajan⸗ nett in der einen und dem Strick zum Auf⸗ haͤngen in der andern Hand; keinen Angen⸗ blick legen ſie dieſe ab; nach verfloßenen Jahr⸗ hunderten ſind ſte um keinen Schritt in der Menſchen Meinung und Zuneigung vorge⸗ ruͤckt. Deshalb muß es endlich dazu kommen, daß die Eingebornen Oſtindiens von den Hi⸗ malaya⸗Gebirgen an bis zum Meere ihre lange in ſich verſchloßenen Verwuͤnſchungen mit einer Stimme laut werden laßen, Auf⸗
ruhr erheben und ihre ſtolzen Unterdruͤcker zugleich mit jeglicher Spur ihrer
len Sklaverei ausrotten.« *
In langen und wiederholten Andienzen, die
der Kaiſer ihm gab, ſprach Napoleon, wenn er mit de Ruyter allein war, ſeine Meinun⸗ gen offen und ohne allen Ruͤckhalt aus; eben dieſer offne Freimuth gefiel ihm an de Ruyter, ſeine durchdringende Menſchenkenntniß zeigte ihm, daß er mit einem Manne zu thun habe, der eben ſo kraͤftigen Geiſt beſaß als er ſel⸗
ber, den kein eitler Hofprunk, noch das Schaugepraͤnge willkuͤhrlicher Souverainetaͤt
zu blenden, oder einzuſchuͤchtern vermogte. Napoleon war ein Menſch, den de Ruyter
nicht verachtete, den er aber haßte, ſeines
ſelbſtſuͤchtigen unerſaͤttlichen Ehrgeizes wegen.


